Organisatoren: Olympia in Tokio erfolgreichste digitale Spiele

Keine Zuschauer in den Sportstätten, dafür umso mehr in den sozialen Medien: Der Marketingchef der Olympischen Spiele zieht ein positives Zwischenfazit. Die offiziellen Social-Media-Kanäle der Organisatoren würden doppelt so stark genutzt wie bei den vergangenen Sommerspielen in Rio.
Leere Zuschauerränge sind ein prägendes Bild dieser Olympischen Spiele. ©Imago

Die Olympischen Spiele in Tokio stoßen in sozialen Medien nach Angaben der Organisatoren auf ein gewaltiges Interesse. Es seien die digital am meisten genutzten Spiele, erklärte der zuständige Marketingchef des Internationalen Olympischen Komitees, Christopher Carroll, am Mittwoch.

Die Organisatoren registrierten auf den von ihnen bespielten sozialen Medien einen Datenverkehr, der seit dem Beginn des Spektakels bereits doppelt so hoch sei wie bei den vorherigen Sommerspielen in Brasilien.

Auch im Gastgeberland Japan stoßen die umstrittenen Spiele, die wegen des Coronavirus weitgehend ohne Zuschauer in den Arenen stattfinden, auf riesiges Interesse: An den ersten drei Tagen hätten mehr als 85 Millionen Menschen – zwei Drittel der Bevölkerung – etwas von den Spielen mitbekommen, hieß es.

1,4 Milliarden Aufrufe bei Tiktok

Beflügelt wird das Interesse durch moderne Sportarten wie Skateboard, die gerade bei der Jugend auf großes Interesse stoßen. Allein die von den Organisatoren auf der Video-App Tiktok hochgeladenen Inhalte rund um die Athleten seien 1,4 Milliarden Mal aufgerufen worden.

Auch die Zugriffsraten bei Instagram sowie der Webseite und offiziellen Olympia-App lägen um ein Vielfaches über dem Durchschnitt, hieß es. Hinzu kommt die Nutzung der digitalen Angebote der Inhaber der Übertragungsrechte. Besonders groß sei das Interesse an den Spielen in Ländern wie den USA, Indien, Australien, Brasilien und Japan.

tht/dpa

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