Zwar benötige man für die Erschließung des russischen
Marktes eine gewisse Größe, eigenes Kapital und Erfahrung im
Auslandsgeschäft, räumte Körber ein. Größer als die Gefahr des
Scheiterns sei aber das Risiko, die Erschließung Russlands zu
verschlafen.
Die Kaufkraft sei bereits so stark entwickelt, dass die
Metro in der kommenden Zeit jedes Jahr acht neue Großmärkte eröffnen
wolle, auch über Moskau und St. Petersburg hinaus. Klagen über die
mangelhaften Rahmenbedingungen seien übertrieben, alle Probleme
beherrschbar. Die Metro eröffnet in Kürze ihren achten Cash &
Carry-Markt in Russland und macht dort einen Umsatz von rund 600
Millionen Euro.
Das ganze Interview gibt es in der Montagsausgabe (15.12.) des
Handelsblatts. Das Handelsblatt startet mit dem Körber-Interview ein
langfristiges Projekt zur Stärkung der Berichterstattung über
Russland.