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Unentschlossene Kunden: PayPal, Rechnung, Lastschrift oder doch Kreditkarte?

© Fotolia 2015

Diese vier verschiedene Zahlungsverfahren werden von Konsumenten beim Online-Shopping aktuell am häufigsten eingesetzt. Welche Payment-Methode Online-Shopper letztendlich wählen, ist jedoch stark situationsabhängig. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Payment im E-Commerce Vol. 19“ des ECC Köln.

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So entscheiden sich rund 46 Prozent der Konsumenten, die bereits bei der Bestellung eine Retoure in Betracht ziehen, für den Rechnungskauf. Ist die Retoure sogar fest eingeplant wird in 41 Prozent der Fälle per Rechnung gezahlt – und damit doppelt so häufig als ohne geplante Retoure. Das zeigt sich auch beim Blick auf die Branchenebene. Insbesondere in der retourenintensiven Kategorie Fashion & Accessoires – wo Konsumenten i. d. R. erst prüfen möchten, ob der bestellte Artikel passt – ist der Rechnungskauf beliebt: Knapp 42 Prozent der befragten Fashion-Shopper haben ihren letzten Online-Kauf per Rechnung beglichen.

Rechnung bei hoher Retourenwahrscheinlichkeit

Bild von Louis 'Lui' Padberg(12)

Werden Dienstleistungen – wie Reisen oder Tickets – im Netz bestellt, entscheiden sich Konsumenten dagegen eher für die Zahlung mit Kreditkarte: Rund 45 Prozent der Befragten nutzten für ihren letzten Online-Kauf in dieser Kategorie Visa, MasterCard und Co. Zum Vergleich: Im Branchendurchschnitt wird in knapp 17 Prozent der Internet-Käufe mit Kreditkarte bezahlt. „Gerade bei solchen oft hochpreisigen Leistungen, die in der Regel im Voraus bezahlt werden müssen, schätzen die Konsumenten besonders die Rückabwicklungsmöglichkeit der Kreditkartenzahlung. Denn bei diesen Transaktionen besteht das Risiko, dass Anbieter nicht liefern können (etwa bei einem Konkurs). Auch die Teilzahlungsoption wird von einigen Konsumenten gerne genutzt“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

PayPal bei mobilen Endgeräten vorn

Wie häufig Payment-Optionen beim Online-Shopping gewählt werden, ist auch vom genutzten Endgerät abhängig. So ist PayPal bei Einkäufen mit dem Smartphone (34 %) beliebter als beim Online-Shopping via PC oder Laptop (24 %). „Gerade beim Mobile-Kauf steht die Usability eindeutig im Vordergrund. Bankdaten oder Rechnungsadressen einzugeben ist häufig recht umständlich“, so Dr. Kai Hudetz. „Bevor Online-Händler sich für einen Payment-Mix entscheiden, lohnt daher u. a. auch ein Blick darauf, wie viele Bestellungen über mobile Endgeräte getätigt werden.“

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