Suche

Anzeige

Edeka legt nach: Werbespot zum Vatertag

Der neue Spot von Edeka ist wieder komplett in Schwarz-Weiß gehalten. © Edeka Facebook / Screenshot asw

Nach dem umstrittenen, im Netz verteufelten und vom Deutschen Werberat gerügten Spot zum Muttertag zeigt sich die Supermarktkette Edeka unbeirrt: Kurz vor dem Vatertag ist nun die Fortsetzung, ein Spot zum Vatertag, erschienen. Allerdings bietet der neue Clip weniger Angriffsfläche für Kritiker.

Anzeige

Der Handelskonzern Edeka hat nach seinem umstrittenen Werbespot zum Muttertag einen ähnlichen Spot zum Vatertag veröffentlicht. Er endet mit den Worten “Danke Papa, dass Du nicht Mama bist” und greift damit das Ende des ersten Spots auf, der in den sozialen Netzwerken stark polarisierte Reaktionen ausgelöst hatte.

“Die Kampagne war von Beginn an sowohl für den diesjährigen Mutter- als auch Vatertag angelegt”, schreibt Edeka auf Facebook. “Um die Kampagnenidee zu verdeutlichen, aber auch, weil wir uns der Kritik stellen möchten, anstatt sie zu verschweigen, haben wir uns dazu entschieden, auch den Online-Film zum Vatertag zu veröffentlichen.”

Nicht immer alles perfekt zu machen, macht uns als Menschen perfekt: Mamas, Papas, alle. Liebe Papas, alles Gute zum Vatertag!

Gepostet von EDEKA am Freitag, 24. Mai 2019

Der neue Spot ist deutlich kürzer und weniger angreifbar als der Muttertags-Werbefilm, der als väterfeindlich und sexistisch kritisiert worden war. Er bezieht sich auch stärker auf das Edeka-Geschäft, den Handel mit Lebensmitteln. So stellt zum Beispiel ein Vater seinen Töchtern eine Flasche Edeka-Ketchup auf den Tisch, nachdem die Mutter ihnen Gemüse serviert hat.

Wie der erste Spot ist auch der zweite in Schwarz-Weiß gehalten. “In beiden Online-Filmen stellen wir filmisch, in überspitzter Form und mit einem ironischen Augenzwinkern, das alltägliche Familienleben dar”, erläutert Edeka auf Facebook. “Um zu zeigen, dass die Aussagen im Film nicht unserem realen, modernen Bild von Vätern und Müttern entsprechen, haben wir bewusst einen Schwarz-Weiß-Filter gewählt.»

Gegen den den ersten Spot waren beim Deutschen Werberat 750 Beschwerden eingegangen und hatten zu einer öffentlichen Rüge geführt, weil die Werbung sowohl Männer als auch Frauen diskriminiere. Daran ändere auch die bewusst gewählte ironische Überzeichnung des Spots nichts.

dpa/tht

Anzeige

Kommunikation

“Die Zukunft der Branche” – Serie über junge Marketingentscheider

Das Marketing verändert sich, teilweise rasant und tief greifend. Und der Nachwuchs? Die absatzwirtschaft porträtiert Marketingtalente im Alter bis Mitte 30 und beschreibt, wie die neue Generation tickt, was junge Top-Leute auszeichnet, welche Aufgaben sie übernehmen und wie sie ihre Karriere planen. mehr…



Newsticker

Corona-Analysen: Was fehlt dem Elektroauto zum Durchbruch

Auch abseits der Statistiken zu den Infizierten, Genesenen oder Verstorbenen in der Corona-Krise…

The Unknown is the new normal

Bisherige Geschäftsmodelle werden derzeit mehr denn je hinterfragt, digitale Transformation scheint das Gebot…

Auto-Kompromiss erntet Beifall, Unverständnis und Enttäuschung

Die Kritiker allgemeiner Kaufprämien haben sich durchgesetzt: Nur für alternative Antriebe, nicht für…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige