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Business-News: Wernesgrüner, Autosalon, Mobilitätsumfrage

Wernesgruener
News in der Brauereibranche: Die Marke Wernesgrüner wechselt nach 19 Jahren von Bitburger zu Carlsberg. © Bitburger

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal im Angebot: Wernesgrüner wechselt zu Carlsberg, Absage des Brüsseler Autosalons und eine Umfrage zu Mobilitätslösungen

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Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um die folgenden Themen:

  1. Bitburger Braugruppe verkauft Wernesgrüner an Carlsberg
  2. Brüsseler Autosalon 2021 fällt wegen Corona aus
  3. Umfrage: Individuelle Mobilität nach Corona gefragter, ÖPNV verliert

Bitburger Braugruppe verkauft Wernesgrüner an Carlsberg

Die Bitburger Braugruppe trennt sich von der Wernesgrüner Brauerei. Carlsberg Deutschland werde den Standort Wernesgrün im sächsischen Vogtland und die Marke zum 1. Januar 2021 übernehmen, teilte die Braugruppe am Montag in Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) mit. Die Entscheidung zum Verkauf sei “im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Bitburger Braugruppe erfolgt”. Die Wernesgrüner Brauerei gehörte seit 2002 zur Gruppe.

Der Verkauf ermögliche der Bitburger Braugruppe, sich in Ostdeutschland “künftig stärker auf unsere Schwarzbierbrauerei und den Logistikstandort in Bad Köstritz sowie die Marke Köstritzer zu fokussieren”, teilte der Sprecher der Geschäftsführung, Axel Dahm, mit. Bei dem Verkauf von Wernesgrün sei entscheidend gewesen, dass Carlsberg Deutschland als künftiger Eigentümer den Standort “nicht nur übernehmen, sondern langfristig und nachhaltig in seinen Kapazitäten ausbauen” wolle.

Der Verkauf erfolge vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts, hieß es in einer Mitteilung. Über Details sowie den Kaufpreis hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Brüsseler Autosalon 2021 fällt wegen Corona aus

Der Brüsseler Autosalon mit jährlich knapp einer halben Million Besuchern fällt Anfang 2021 coronabedingt aus. Angesichts der Unsicherheiten mit Blick auf die Corona-Krise habe man entschieden, die Branchenschau auf 2022 zu verschieben, teilte der belgisch-luxemburgische Auto- und Fahrradverband FEBIAC am Montag mit.

“Wir wollen auf keinen Fall die Sicherheitsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen, die die Regierung von jedem Bürger und jeder Organisation erwartet, untergraben”, sagte Salon-Direktor Pierre Lalmand. Die 99. Ausgabe des Brüsseler Autosalons soll nun vom 14. bis 23. Januar 2022 stattfinden. Zuvor war bereits der Genfer Autosalon 2021 abgesagt worden.

Umfrage: Individuelle Mobilität nach Corona gefragter, ÖPNV verliert

Das eigene Auto dürfte laut einer Umfrage auch nach der Corona-Krise für viele Menschen ein bevorzugtes Verkehrsmittel bleiben – Bus und Bahn sowie Sharing-Dienste haben es dagegen schwer.

Die Beratungsfirma PwC Strategy& ermittelte bei einer Befragung von rund 2600 Verbrauchern in Deutschland, den USA und China, dass im Anschluss an die Pandemie-Beschränkungen die individuelle Mobilität beim täglichen Weg zur Arbeit an Bedeutung gewinnen wird. So gaben etwa 31 Prozent der Umfrageteilnehmer in Deutschland an, dafür ihren privaten Pkw öfter als zuvor nutzen zu wollen. Für 45 Prozent ändert sich demnach nichts, während 24 Prozent den Wagen seltener nehmen wollen.

Das Fahrrad (33 Prozent) und Zu-Fuß-Gehen (32 Prozent) werden in Deutschland ebenfalls häufiger als Option für die Zeit nach Corona genannt. Hier kündigen gleichzeitig aber viele Befragte auch eine geringere geplante Nutzung im Vergleich zum Auto an. Verlierer sind der öffentliche Nahverkehr (-64 Prozent), Taxi und Fahrdienste wie Uber (-76 Prozent), Carsharing (-77 Prozent) und weitere Sharing-Dienste (-79 Prozent).

mit Material von der dpa

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