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Zahl der Smartphone-Nutzer steigt auf 44 Millionen

Wenn alle am Smartphone hängen © Fotolia 2015

Sechs von zehn Deutschen ab 14 Jahren besitzen und verwenden ein Smartphone, das sind 44 Millionen Menschen. Damit hat sich die Zahl der Smartphone-Nutzer in den letzten sechs Monaten um rund zwei Millionen Personen erhöht. Auch immer mehr Senioren nutzen das mobile Internet.

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Wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom ergeben hat, werden neben den Standardfunktionen wie dem Telefonieren eine breite Palette weiterer Anwendungen genutzt. Acht von zehn Smartphone-Nutzern verwenden den Kalender- oder Terminplaner (83 Prozent). 74 Prozent laden zusätzliche Apps auf ihr Gerät herunter.

71 Prozent der Befragten versenden oder empfangen Kurznachrichten. Ebenfalls sieben von zehn Bundesbürgern greifen per Smartphone auf soziale Netzwerke zu. 68 Prozent hören mit dem Smartphone Musik und 67 Prozent lesen darauf Nachrichten. 64 Prozent nutzen Spiele auf dem Smartphone und 58 Prozent die Weckfunktion.

„Das Smartphone ist zum digitalen Alleskönner im Alltag avanciert und ersetzt dabei eine Vielzahl von Geräten, die zuvor notwendig waren, wie zum Beispiel die Digicam oder den Wecker“, sagt Johannes Weicksel vom Bitkom. „Und das ist erst der Anfang: Künftig wird man auch mit dem Smartphone bezahlen, sich ausweisen oder auf seine Elektronische Gesundheitsakte zugreifen.“

Neun von zehn Befragten surfen mobil im Internet

Jeweils 55 Prozent der Smartphone-Nutzer lesen oder schreiben E-Mails oder verwenden die Navigations-/Kartenfunktion ihres Mobiltelefons. 47 Prozent schauen auf dem Smartphone Videos. E-Books oder E-Paper liest fast ein Viertel der Nutzer auf dem Smartphone (23 Prozent). Fast jeder (98 Prozent) macht mit dem Smartphone Fotos. Beinahe genauso viele surfen mit dem Gerät im Internet (93 Prozent).

Selbst die Smartphone-Nutzer ab 65 Jahren gebrauchen ihr Gerät längst nicht mehr nur zum Telefonieren: So machen 83 Prozent der Senioren Fotos mit ihrem Smartphone, 57 Prozent surfen damit im Internet und die Hälfte nutzt es als Terminplaner. 38 Prozent der älteren Smartphone-Nutzer laden zusätzliche Apps auf ihr Gerät herunter und fast ein Drittel (31 Prozent) greift mit dem Mobiltelefon auf soziale Netzwerke zu.

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Kommentare

  1. Segen und Fluch des Smartphones:
    Selbst das schickste Smartphone von Apple schützt nicht vor nerviger, gewollter oder ungewollter Kommunikation. Das hat schon Singer-Songwriter SigismundRuestig erkannt und entsprechend gehandelt:
    “… Auch Hot Spots find ich nicht mehr cool.
    Versenk das Smartphone cool im Pool… ”
    “Bisweilen steigt das Smartphone aus,
    weil Apple zieht Adobe den Flash-Stecker raus”

    http://youtu.be/CCHQA68Eqd4

    Viel Spaß beim Anhören!

    Aber: Offensichtlich sind noch nicht viele SigismundRuestig gefolgt 🙂

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