GWA startet Kampagne für Demokratie und Toleranz

Der Branchenverband der führenden deutschen Kommunikationsagenturen positioniert sich mit der Kampagne "#Miteinander für Demokratie" gegen Hass, Hetze und Diskriminierung. Mitgliedsagenturen sollen eigene Projekte sichtbar machen.
Das Kampagnenmotiv soll auf die Verletzlichkeit der Demokratie hinweisen. (© GWA)

Auch die deutsche Agenturbranche verfolgt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit Sorge. Der GWA als Interessenvertretung der führenden deutschen Kommunikationsagenturen will nun ein sichtbares Statement pro Demokratie setzen. In Partnerschaft mit Medienhäusern, Verlagen, Verbänden und Außenwerbern hat der Branchenverband die Kampagne “#Miteinander für Demokratie” gestartet, die sich gegen Hass, Hetze, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit stellt und für Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz wirbt. 

„Offenheit, Toleranz, Vielfalt, künstlerische Freiheit und Meinungsfreiheit sind auch Voraussetzung für Kreativität“, so GWA-Präsidentin Larissa Pohl. „Wir wollen mit dieser Kampagne ein gesellschaftliches Zeichen setzen und Menschen ermutigen, sich ebenfalls für unsere demokratischen Werte einzusetzen, die letztlich auch die Grundlage unserer Wirtschaft und unseres Wohlstandes sind.“

Portal für Demokratie-Projekte auf GWA-Website

Im Rahmen dieser Initiative möchte der GWA zudem diejenigen aus der Kreativwirtschaft vernetzen, die sich für Demokratie engagieren. Auf der Website des Branchenverbandes können GWA Agenturen künftig ihre eigenen Demokratie-Projekte sichtbar machen und für Unterstützung werben, heißt es in einer Mitteilung des Verbands vom Donnerstag.

Das Weltwirtschaftschaftsforum in Davos habe kürzlich festgestellt, dass kurz- und mittelfristig Desinformationen die größte Bedrohung für die Menschheit sind, heißt es weiter. „Angesichts der anstehenden Wahlen in den USA wie in Deutschland sehe ich den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das friedliche Miteinander und die Demokratie durch gezielte Falschbehauptungen bedroht“, erklärt GWA-Präsidentin Pohl dazu. 

„Jahr der Nachricht“ von dpa und Stadt Hamburg

Daher unterstütze der GWA zudem das Aktionsjahr „Jahr der Nachricht“ der Initiative #UseTheNews, mit dem die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen für den sicheren Umgang mit Nachrichten werben und über professionell recherchierte Nachrichten und die Unterschiede zwischen Meinungsäußerungen und Fakten aufklären. 

Über den GWA: Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA wurde 1952 als Gesellschaft Werbeagenturen gegründet und führt seit 2002 den heutigen Namen. Der Branchenverband spricht als Vertreter von mehr als 100 führenden deutschen Kommunikationsagenturen gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.

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