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Ex-Bosch-Mann wird Marketingchef der Brose Gruppe

René Ziegler wechselt vom Schwäbischen ins Fränkische. © Brose

Der fränkische Automobilzulieferer Brose holt René Ziegler vom Konkurrenten Bosch als neuen Marketing- und Kommunikationschef nach Coburg. In den kommenden Monaten stehen infolge der Corona-Krise und der Transformation der Automobilbranche harte Einschnitte beim Familienunternehmen an.

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René Ziegler (39) übernimmt zum 1. Oktober 2020 die Leitung des Bereichs Kommunikation und Marketing der Brose Gruppe. Ziegler berichtet an Ulrich Schrickel, den CEO des fränkischen Autozulieferers. In den Verantwortungsbereich von Ziegler gehören die Unternehmenskommunikation, das globale Marketing, die Messeaktivitäten, das Sponsoring sowie die Public Affairs.

Wechsel vom größten zum viertgrößten familiengeführten Zulieferer

Ziegler kommt von Bosch nach Coburg. Bei den Schwaben hat er zuletzt in der Unternehmenskommunikation den Bereich “Strategy and Thought Leadership” verantwortet. Davor hatte er unterschiedliche Kommunikationspositionen in der Stuttgarter Bosch-Gruppe inne, unter anderem leitete er fünf Jahre die externe Kommunikation und Medienarbeit des Technologieunternehmens.

“Ich freue mich, dass wir mit René Ziegler einen anerkannten Kommunikationsprofi und Branchenkenner für Brose gewinnen konnten. Seine Expertise in der kommunikativen Begleitung von Veränderungen sowie Krisen- und Sondersituationen wird einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg unseres Zukunftsprogramms ‚Future Brose‘ leisten”, sagt Schrickel, der den viertgrößten Zulieferer in Familienhand seit Jahresbeginn leitet.

Stagnierende Umsätze und Ergebniseinbrüche

Brose ist Spezialist für Autotüren und -sitze. Der Zulieferer entwickelt mittlerweile aber auch komplette Anstriebsstränge für Pedelecs und Komponenten für Elektroautos. Zu den Kunden zählen 80 Autohersteller, 40 Zulieferer und 50 E-Bike-Hersteller.

Die Gruppe litt zuletzt unter stagnierenden Umsätzen und Ergebniseinbrüchen. Erst im Herbst kündigte die damalige Führung den Abbau von 2000 der 9000 Arbeitsplätze in Deutschland bis Ende 2022 an. Auch im Ausland soll es Anpassungen geben. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten rund 25.000 Brose-Mitarbeiter an 65 Standorten in 24 Ländern einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro.

absatzwirtschaft+

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