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„Du hast die Wahl“: Lidls Markenvergleich in der neuen Kampagne

Lidls neue Kampagne

Coca-Cola versus Freeway Cola, Kerrygold Butter versus Milbona Golden Hills Butter, Krombacher Pils versus Perlenbacher Premium-Pils, Iglo Fischstäbchen versus Ocean Sea Fischstäbchen: Lidl setzt knallhart auf Preiskommunikation zwischen Eigenmarke und Markenprodukt und startet mit einer neuen Kampagne ohne Emotionen.

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Auf Plakatwänden, im Wochenprospekt und im Laden sieht man nun „starke Marken“, die gegen „starke Eigenmarken“ antreten. Die Wahl, für welches Produkt man sich entscheidet, treffen die Kunden. In der neuen Lidl-Inszenierung werden bekannte Markenartikel in einem direkten Preisvergleich den Lidl-Eigenmarken gegenübergestellt.

Die Produkt-Gegenüberstellung soll den Eigenmarken schon zu einem Anschub verhelfen. Die Verpackungen ähneln sich, nur der Preismacht hier den Unterschied und soll den Kunden dazu bringen, sich gegen die großen Marken zu entscheiden.

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Kommentare

  1. Dass die Markenartikler sich auf diese teufliche Strategie der Billigheimer einlassen, erscheint mir unverständlich. Lidl baut seine Nonames auf Kosten der Marken zu starken Eigenmarken aus und das in einer obszönen Art und Weise. Wenn das Ziel ist, eine Marke wie z.B. IGLO auf Sicht Schritt für Schritt auszuhungern, um sie dann irgendwann mal zu übernehmen, um den Markt für TK-Fisch beherrschen zu können, dann könnte das ein schlauer Plan sein. – Mich würd’s nicht wundern, wenn gestandene Marken bald im Portfolio der Diskounter auftauchten.

    1. Genau dieses wird wahrscheinlich irgendwann passieren. Es sei denn, der Verbraucher läßt sich nicht auf diese absurden Werbung ein. Sollte dies nämlich wirklich eintreffen, dann verlieren wieder 1000de ihre Arbeitsplätze und der Verbraucher kaut auf immer mehr Billig Produkten.

    1. Ich gehe mit Deiner Meinung vollkommen konform. Diese Werbekampagne spricht mich in wirklich keiner Weise an. Im Gegenteil. Ganz besonders nervig ist der TY-Spot mit den Fischstäbchen. Dieses Mädchen. das sich anhört als hätte die Platte einen Sprung regt macht einen regelrecht aggressiv. Ein solches Verhalten würde ich einem Kleinkind zugestehen, aber bestimmt nicht einem so großen Kind. Wenn sich der Verbraucher bei einer Werbeaktion schnellstmöglich den Sendekanal wechselt, sich nur mit dem Verhalten der zusehenden Personen auseinandersetzt, nicht aber mit den zu bewerbenden Produkten, ist Werbung kontraproduktiv.

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