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Schnäppchen-Angebot: Aldi schickt Kunden mit dem Flixbus durch Europa

Flixbus wurde 2013 gegründet und brachte es innerhalb von nur fünf Jahren zum größten Busnetzwerk Europas.

Discounter und Supermärkte wie Lidl oder Rewe verkaufen immer wieder günstige Zugtickets der Deutschen Bahn. Nun ziehen die Konkurrenten Aldi Nord und Aldi Süd nach - und schicken ihre Kunden mit Flixtrain und Flixbus auf die Reise. Doch das Kleingedruckte birgt Überraschungen.

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Für 9,99 Euro durch ganz Europa. Das versprechen die Kooperationspartner Aldi und Flixbus. Zwischen dem 29. April und dem 4. Mai können Kunden der Discount-Schwestern Aldi Süd und Aldi Nord in allen Filialen die günstigen Tickets erwerben. Sie erhalten zusammen mit ihrem Kassenbon einen Aktivierungscode, den sie online auf Flixbus.de, in der App oder in teilnehmenden Reisebüros einlösen können.

Das Flixbus-Streckennetz umfasst nach Angaben des Münchener Unternehmens mehr als 2000 Ziele in 29 europäischen Ländern. Dazu kommen noch das deutlich kleinere Flixtrain-Streckennetz – auch die deutschlandweiten Fahrten mit diesem Zügen sind von dem Schnäppchen-Angebot abgedeckt.

Angebot umfasst nur Direktverbindungen

Theoretisch wäre es also möglich, für weniger als zehn Euro von Lissabon nach Kiew oder von Stockholm nach Palermo zu fahren. Allerdings gelten die günstigen Aldi-Tickets nur für Fahrten ohne Umstieg. Somit wäre immerhin die Strecke Stockholm – München abgedeckt. Dafür kostet eine einfache Fahrt Mitte Mai heute ungefähr 70 Euro. Eine Fahrt von Berlin nach Barcelona ist bereits für 40 Euro zu haben. Auch hier besteht eine Direktverbindung.

Der Zeitraum, in dem die Aldi-Tickets eingelöst werden müssen, ist relativ kurz: er reicht vom 6. bis 28. Mai. Auch dürfen pro Person höchstens drei Fahrkarten erworben werden.

Marktführer Flixbus bekommt neue Konkurrenz

Die Aktion belegt einmal mehr, wie hart der Wettbewerb sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Reisemarkt mittlerweile geführt wird. Flixbus deckt zwar derzeit mehr als 90 Prozent des deutschen Fernbusmarktes ab und expandiert schon längst auch über die deutschen Grenzen hinaus.

Doch erst kürzlich kündigte die französische Mitfahrzentrale Blablacar an, ab diesem Frühjahr mit ihrer Fernbus-Tochter Blablabus auch zahlreiche deutsche Städte anzufahren. Der Konkurrenzkampf dürfte den Kunden noch viele weitere Schnäppchen bescheren.

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Kommentare

  1. Durch diese ständigen Angebote verliert man völlig die Einschätzung dazu, wann man im Ergebnis etwas geschenkt bekommt, wann man die Leistung real bezahlt und wann man über den Tisch gezogen wird.

  2. Und die ordentliche Bezahlung der Fahrer bleibt auf der Strecke.
    Ich möchte Sicherheit und keine übermüdeten Billigfahrern ausgeliefert sein.
    Denkt jeder nur noch BILLIG?
    Faire Preise sind für ordentliche Vergütung notwendig.
    Billigflieger oder Billigbusse, irgendwo muß man sparen. Und dann passiert es wie in Madeira…… 29 Tote.

  3. Angenommen ich möchte mit meinem Partner eine Reise unternehmen, kann dann bloß einer wieder zurück weil es nur drei Tickets p.P. gibt?

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