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Geschäft mit Netzwerken: Xing steigert Gewinn um 22 Prozent

Xing wird zu New Work und wächst auf 17,5 Millionen Nutzer. © Xing

Xing hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im ersten Halbjahr 2019 steigerte das berufliche Netzwerk seinen Gewinn um 22 Prozent. Das Wachstum steht im Zeichen der Umbenennung zur New Work SE.

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Zwischen Januar und Juni dieses Jahres erhöhte sich das EBITDA von Xing um 19 Prozent auf 39,7 Millionen Euro. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres kam das Netzwerk auf 33,4 Millionen Euro. Der Gewinn stieg im ersten Halbjahr 2019 um 22 Prozent auf 18,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018: 15,4 Millionen Euro).

Der Gewinnanstieg wurde unter anderem durch weitere Umsatzzuwächse möglich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwirtschaftete Xing im ersten Halbjahr 2019 18 Prozent mehr Umsatz und kam auf 128,2 Millionen Euro (1. HJ 2018: 108,7 Millionen Euro). Der größte Umsatzanteil entfällt dabei auf das Segment „B2B E-Recruiting“: 65,3 Millionen Euro bedeuteten einen Zuwachs von 31 Prozent. Der Umsatz im Geschäftsbereich B2C stieg im ersten Halbjahr 2019 auf 51 Millionen Euro und lag damit vier Prozent über dem Vorjahreswert. Der Bereich B2B Marketing Solutions & Events wuchs um 24 Prozent auf 11,9 Millionen Euro.

Mehr als eine Million neue Mitglieder

Neben dem Gewinn und dem Umsatz steigerte Xing im ersten Halbjahr 2019 auch die Anzahl der Mitglieder. So konnte das Online-Netzwerk in diesem Zeitraum mehr als eine Million neue Mitglieder generieren. Per Ende Juni kam Xing somit auf 16,3 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum.

Inklusive der Nutzer von weiteren Services wie zum Beispiel Xing Events verzeichnete das Unternehmen zum Ende des zweiten Quartals insgesamt 17,5 Millionen Nutzer.

Xing wird New Work, Tochtermarken bleiben

“Wir konnten auch im ersten Halbjahr dieses Jahres unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Wir haben mit der Übernahme von Honeypot die Weichen für künftiges Wachstum gestellt. Und machen durch die Umfirmierung zur New Work SE weithin sichtbar, dass es uns bei allen Aktivitäten darum geht, dass unsere Mitglieder und User das tun können, was sie tun wollen und was zu ihrem Leben passt”, sagt CEO Thomas Vollmoeller.

Anfang April hatte das Unternehmen mit Honeypot eine Jobplattform für IT-Experten übernommen. Honeypot stellt das bekannte Prinzip der Jobsuche auf den Kopf: Hier bewerben sich Unternehmen bei Arbeitnehmern – nicht umgekehrt. Die Übernahme des Berliner Unternehmens war nach Angaben von Xing “ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung der Vision, die Arbeitswelt zu einer besseren zu machen und Menschen zu helfen, den Job zu finden, der zu ihrem Leben passt”. In diesem Sinne sei auch die Umbenennung der Xing SE in New Work SE zu verstehen.

Die Produktmarken wie Hallo Freelancer, Honeypot, Inter Nations, Kununu, Prescreen und Xing bleiben von der Namensänderung unberührt, lediglich die Unternehmensmarke ändert sich.

 

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