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Was Deutsche während des Einkaufs im Supermarkt besonders nervt

Wie geduldig sind die Deutschen an der Kasse?

Der Einkauf im Supermarkt strapaziert häufig unsere Nerven: Gänge werden durch Plaudergrüppchen blockiert, andere Kunden drängeln sich an der Kasse vor, die Kassiererin scannt die Waren entweder viel zu schnell oder viel zu langsam. Eine aktuelle Studie deckt auf, was uns Deutsche während des Einkaufs im Supermarkt besonders stört.

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Der Hintermann in der Warteschlange rückt einem viel zu dicht auf die Pelle, die Gänge sind einfach überall zu eng.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Ende Mai bis Anfang Juni 1058 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu Störfaktoren im Supermarkt befragt. Dabei wurden neben allgemeinen Störfaktoren auch Unterschiede zwischen Altersgruppen und Geschlechtern untersucht.

Infografik-Stoerfaktoren-im-Supermarkt-2016

Zu enge Gänge, zu wenig Zeit, zu lange Schlangen – das führt oft zu Stress im Supermarkt. Der größte zusätzliche Stör- und damit Stressfaktor sind Kunden, die sich an der Kasse vordrängeln. Rund 83 Prozent der Deutschen nervt dieses egoistische Verhalten. Drei Viertel der Deutschen fühlen sich gestört, wenn andere Kunden die Gänge für Unterhaltungen nutzen und somit blockieren. Im Altersgruppenvergleich zeigt sich, dass sich vor allem die älteren Semester darüber ärgern: Acht von zehn der 60 bis 70-Jährigen stört es, wenn andere Kunden und deren Einkaufswagen ein reibungsloses Durchkommen verhindern.

Verhalten an der Kasse

Die Toleranz bei zu nahem Aufrücken an der Supermarktkasse unterscheidet sich deutlich zwischen den Geschlechtern: Frauen fühlen sich grundsätzlich eher von zu dichtem Aufrücken gestört, unabhängig davon, wer ihnen zu nahekommt. Männer haben deutlich weniger Berührungsängste, sechs von zehn Männern bleiben gelassen, wenn Frau zu dicht aufrückt. Im Bundesland-Vergleich lassen sich weitere Unterschiede erkennen: Die Westdeutschen pochen insgesamt stärker auf ihren persönlichen Bereich: Dabei ist es unerheblich, ob Männer oder Frauen nicht ausreichend Abstand halten.

Das Tempo an der Kasse ist eine Gratwanderung für die Kassierer: 47 Prozent ärgern sich darüber, wenn die Waren zu langsam gescannt werden. Fast genauso viele stört es hingegen, wenn dieser Vorgang zu schnell geht und sie mit dem Einpacken nicht hinterherkommen. Gut die Hälfte ärgert sich darüber, wenn nicht „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ gesagt wird. Dabei zeigen sich Frauen insgesamt intoleranter als Männer.

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Kommentare

  1. Je mehr Umsatz man in einem deutschen Supermarkt macht, also je mehr Geld man abliefert, desto mehr wird man durch Kassierer/innen (gnadenloses Durchschieben der Ware des nächsten Kunden) und/oder andere Kunden (entsprechender Gesichtsausdruck oder sogar Kommentare) beim Einpacken unter Druck gesetzt, sich möglichst schnell in Luft aufzulösen. Mir graut schon davor, im höheren Alter auf diese Weise für meinen Einkauf bestraft zu werden. Ich denke, ich werde irgendwann nur noch im glücklicherweise benachbarten Holland einkaufen, wo man – ähnlich wie auch in England – nicht an der Kasse fürs Einkaufen bestraft wird.

    Wer erleben möchte, dass es auch auch anders geht,

    dem empfehle ich, einmal in einem Supermarkt im benachbarten Holland oderin England einzukaufen.

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