Suche

Anzeige

US-Familien verklagen Facebook nach Hamas-Anschlägen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg

Mehrere Familien von Gewaltopfern des Nahost-Konflikts wollen mindestens eine Milliarde Dollar Schadenersatz Facebook. Das Online-Netzwerk soll der radikal-islamischen Hamas wissentlich eine Plattform geboten und die Gewaltakte damit ermöglicht zu haben, heißt es in Medienberichten.

Anzeige

„Einfach gesagt, nutzt Hamas Facebook als Werkzeug für Terrorismus“, heißt es an einer Stelle der rund 60-seitigen Klage, die am Sonntag in New York eingereicht wurde. Unter den klagenden Hinterbliebenen sind die Eltern eines 16-Jährigen. Dieser wurde im Juni 2014 verschleppt und getötet. Auch die Eltern eines drei Monate alten Mädchens, das im Oktober 2014 ums Leben kam, verklagt Facebook.

“Kein Platz für Gewalt”

Facebook nahm am Montag Stellung zu der Klage und gab eine allgemeine Erklärung ab: Bei dem Online-Netzwerk sei kein Platz für Inhalte, die zu Gewalt ermutigten, sowie direkte Drohungen, Terrorismus und Hassreden. Facebook dringe bei den Nutzern darauf, solche Inhalte zu melden, schreibt Meedia.

Anzeige

Digital

Fortnite

Business-News kompakt: “Fortnite”, Tiktok, MwSt.-Senkung

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal im Angebot: Updates von den Streitparteien Apple/Epic Games und Tiktok/Trump sowie die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf die Inflation. mehr…



Newsticker

Alex Schultz ist neuer CMO von Facebook

Alex Schultz ist neuer Chief Marketing Officer (CMO) von Facebook. Die Social-Media-Plattform hat…

“Mobility Zeitgeist”: automobile Trendstudie zur Gen Z

In Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut hat Ford mit einer neuen Auflage der Trendstudie…

Pro & Contra: der (Un-)Sinn von Lovebrands

In unserer Rubrik "Diskutiert doch mal" stellen wir regelmäßig Thesen auf – und zwei…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Ja. Facebook bittet offiziell um Meldung, aber solange keine Brustwarze zu sehen ist, passiert in der Regel nichts, wenn man meldet. Die schlimmsten Volksverhetzungen, Gewaltverherrlichungen, Rassismus etc können unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit gepostet werden. Melder bekommen mit schöner Regelmäßigkeit zu lesen “Das widerspricht nicht unseren Gemeinschaftsregeln”… Aber wehe, es gibt Nippelalarm oder n nacktes Hinterteil. Zack. Seite gelöscht. Ist schon erstaunlich…

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige