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Unfall mit Tesla Model X setzt die Marke unter Druck: War das Fahrassistenz-Programm eingeschaltet?

Das Tesla Model X

Zwei Crashs in nur einer Woche: Nach Uber gerät auch der Autobauer Tesla ins Visier der US-Behörden. Ein Unfall, der für den Fahrer tödlich endete, könnte durch das sogenannte Fahrassistenz-Systeme verursacht worden sein - sicher ist man sich da aber noch nicht. Wirtschaftlich kratzt der Unfall aber schon an der Tesla-Aktie und die Untersuchungen laufen.

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Tesla teilte auf seiner Homepage mit, dass noch nicht geklärt sei, was genau den Unfall mit dem Model X in Kalifornien am Freitag verursacht hat. Das Unternehmen habe die Protokolle des Fahrzeugs noch nicht abrufen können und arbeite mit den Behörden zusammen, hieß es in einem Blogbeitrag. Tesla weiß somit noch nicht, ob der Fahrer das teilweise autonome Fahrsystem von Tesla eingeschaltet hatte.

Fragen um das autonome Fahren

Nun wird der Crash vom US National Transportation Safety Board untersucht. Der Unfall wirft neue Fragen zu verschiedenen Funktionen der Technologie auf. Das Programm sorgt eigentlich unter anderem dafür, dass das Auto automatisch einen bestimmten Abstand zu anderen Fahrzeugen einhält oder bei Hindernissen bremst. Doch im Fall des tödlichen Unfalls fuhr das Auto in eine Leitschutzplanke und stieß mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammen. Der Tesla fing nach dem Zusammenstoß Feuer. Zuvor gab es bereits einen tödlichen Unfall von Uber Technologies in Arizona. Hier war ein selbst lenkendes Fahrzeug ungebremst in eine Fußgängerin gerast. Schon im Mai 2016 war ein Wagen auf einer Kreuzung mit einem Lkw kollidiert.Allerdings war in diesem Fall laut den Ermittlern schnell klar, dass menschliches Versagen den Unfall verursacht hatte.

Wirtschaftlich bekam Tesla die Auswirkungen des Unfalls bereits zu spüren: Die Aktie des Konzerns brach um acht Prozent ein.

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