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Suchmaschinen-Werbung lohnt sich vor allem im mobilen Kanal

Unternehmen geben mehr Geld für Online-Werbung aus. Einem aktuellen Report von Adobe zufolge wird sowohl in den USA als auch in Europa zunehmend in Suchmaschinen-Werbung investiert. In diesen wichtigen Kanal für digitales Marketing sind im zweiten Quartal 2012 in den USA 13 Prozent mehr finanzielle Mittel geflossen als im Vorjahr, in Großbritannien waren es 18 Prozent und in Deutschland zwölf Prozent. Generell verbessert hat sich der Return on Investment (ROI).

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Im weiteren Verlauf dieses Jahres werden sich die Ausgaben im Search-Bereich in den USA voraussichtlich um zehn bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Falls der digitale Werbemarkt in Europa weiterhin stabil bleibt, ist laut Adobe-Analyse auch in Deutschland und Großbritannien ein Wachstum von 15 Prozent zu erwarten.

Große Chancen für Werbung treibende Unternehmen stellt der mobile Datenverkehr dar – insbesondere auf Tablets. Während bei diesen mobilen Geräte die Kosten pro Klick (CPC) geringer ausfallen als bei Desktop-Geräten, waren die Konversionsraten um 20 Prozent höher. Unternehmen können den ROI ihrer Werbeausgaben im Online-Bereich folglich erhöhen, wenn sie sie auf Tablets umleiten. Bis Ende des Jahres dürfte der Datenverkehr über Tablets und Smartphones 20 Prozent des gesamten Online-Traffics ausmachen, schätzt Adobe. Im Bereich des Search-Marketings machen die Ausgaben für den mobilen Kanal derzeit 16 bis 20 Prozent aus.

Marken auf Facebook deutlich stärker präsent

Drittes wichtiges Thema neben Suchmaschinen-Werbung und mobile Marketing ist dem Report zufolge das soziale Netzwerk Facebook. Marken investieren weiterhin deutlich in diese Plattform, um Fanzahlen zu erhöhen. Diese stiegen weltweit im Vergleich zum Vorquartal um 21 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent. Das Engagement von Marken auf Facebook erhöhte sich um 60 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012 und um 338 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Bis Ende des Jahres, so die Prognose von Adobe, werden die Markenpräsenzen auf Facebook um weitere 45 Prozent zunehmen. Die Experten für digitales Marketing erwarten außerdem, dass Unternehmen das Engagement ihrer Kunden deutlich steigern und führen dies auf Änderungen in der Facebook-Plattform zurück, vor allem auf die Timelines für Marken und auf das Action Measurement für Anzeigen.

David Karnstedt, Senior Vice President Media and Advertising Solutions bei Adobe, betont die zunehmende Nutzung von Tablets und Smartphones durch Konsumenten. Vor diesem Hintergrund und angesichts des Wachstum von Social-Media-Marketing würden Unternehmen immer stärker einen Multi-Channel-Ansatz für digitales Marketing wählen, um ihre Zielgruppen zu erreichen. „Werbetreibende sollten die nächste Generation des digitalen Marketings kennen, um ihre Investitionen besser zu messen, zu verwalten und zu optimieren, damit sie maximale Umsätze erreichen“, betont Karnstedt. Die Studien im Rahmen des „Adobe Digital Index“ basieren auf der Analyse anonymer Daten von über 5.000 Unternehmen weltweit aus den Branchen Handel, Entertainment, Konsumgüter, Automotive und Finanzwesen.

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