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Performance-Marketing-Seiten häufig die erste Anlaufstelle für Konsumenten

Die zunehmende Smartphone-Nutzung und die wachsende Preissensibilität der Verbraucher nehmen erheblichen Einfluss auf das Kaufverhalten in Europa. Für 92 Prozent der vernetzten Konsumenten sind Performance-Marketing-Kanäle wie Preisvergleiche, Loyalitäts- und Bonusprogramme oder Coupon-, Gutschein sowie Cashback-Seiten und -Apps die erste Anlaufstelle bei der kaufvorbereitenden Suche.

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Wie die Studie der Insight Unit von Tradedoubler mit dem Titel „Performance Marketing von der ersten Impression bis zum letzten Klick“ weiter zeigt, kommen Händler-Webseiten mit 87 Prozent nur noch auf den zweiten Rang. Der stationäre Handel liegt abgeschlagen dahinter und ist selbst in Kategorien wie Mode nur für 47 Prozent der Verbraucher der erste Kontaktpunkt.

Die Conversion-Chancen der Performance-Marketing-Kanäle (82 Prozent) liegen mit den händlereigenen Webseiten (83 Prozent) gleichauf. Die Untersuchung unterstreicht die Bedeutung von Performance-Marketing-Kanälen schon ab der ersten Impression. Die Zeiten, in denen Performance Marketing mit Cost Per Action (CPA)-Abrechnungsmodellen eher beim letzten Klick angesiedelt war, sind laut Studie somit vorbei. Unternehmen ohne Performance-Marketing-Präsenz riskierten, in der frühen Phase des Kaufprozesses vom Radar des Konsumenten zu verschwinden.

Björn Hahner, Country Manager Deutschland bei Tradedoubler, sieht in den Befragungsergebnissen einen „Weckruf für jeden Händler und Marketer“. Das Wachstum am Performance-Marketing-Markt und die zunehmende mobile Vernetzung veränderten das Kaufverhalten nachhaltig. Verbraucher versuchten, die beste Qualität zum besten Preis zu bekommen und nutzen dafür Performance-Marketing-Seiten schon in der frühsten Phase des Kaufprozesses.

Der Einfluss von „Showrooming“

Laut Studie zeigt das vermehrte Auftreten von „Showrooming“, dass auch ein Konsument im Laden keine Kaufgarantie für Händler und Marken ist. 60 Prozent der vernetzten Verbraucher nutzten ihr Smartphone während ihrer Shoppingtour. Drei Viertel davon setzten ihr Gerät ein, um noch im Laden nähere Informationen über ein Produkt zu finden; 70 Prozent suchten nach einem besseren Preis, 60 Prozent gingen nach Hause, nachdem sie den Preis überprüft hätten, um den Kauf online abzuschließen. 55 Prozent gingen in einen anderen Laden.

„Mehr als die Hälfte der mobilen Verbraucher suchen nach Gutscheinen und Rabatten für Produkte, die sie im Geschäft gesehen haben“, sagt Hahner weiter zu den Befragungsergebnissen. 44 Prozent nutzten Gutscheine, die sie auf ihr Mobiltelefon geschickt bekämen. Damit Händler in diesem Multikanal-Umfeld relevant bleiben könnten, müssten sie defensive und offensive Performance Marketing-Strategien nutzen. Nur so könnten sie ihre Umsätze halten und ausbauen.

Hat der Verbraucher erst einmal Performance-Marketing-Kanäle in sein Kaufverhalten integriert, so die Studie, bleibt er diesen Kanälen auch bei zukünftigen Käufen ebenso treu wie einer Händler-Webseite. Über ein Viertel der befragten Verbraucher tätigen Monat für Monat zusätzliche Einkäufe, weil sie E-Mails von Performance-Marketing-Publishern erhalten.

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