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Marketingchef Matthias van der Donk verlässt Bofrost

Bofrost
Matthias van der Donk kehrt Bofrost nach elf Jahren den Rücken. © Bofrost

Matthias van der Donk wird Bofrost Ende dieses Jahres verlassen. Er war zuletzt als Bereichsleiter Corporate Marketing, Communication und Strategy sowie Prokurist beim Direktvertriebsunternehmen für Tiefkühlwaren tätig.

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Van der Donk verlässt Bofrost nach über fünf Jahren, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Er war seit März 2014 unter anderem für das Marketing, E-Commerce und die Unternehmenskommunikation in Europa verantwortlich. Zuvor war van der Donk unter anderem von 2009 bis 2014 als Beiratsassistent bei der Boquoi Handels OHG sowie rund elf Jahre als kaufmännischer uns technischer Leiter bei der Mediascore Gesellschaft für Medien- und Kommunikationsforschung tätig.

Wer van der Donks Nachfolger als Marketingchef von Bofrost wird, will das Unternehmen in Kürze entscheiden.

Bofrost erlebt Boom durch Corona

Zu Beginn der Corona-Krise im März erlebte Bofrost mit seinen Produkten einen wahren Boom. Nach Aschermittwoch, als der erste Corona-Fall in Deutschland bekannt wurde, explodierte die Nachfrage nach Tiefkühlkost. Allein die Vorbestellungen im Onlineshop von Bofrost haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

“Überall in Europa spüren wir eine deutlich gestiegene Nachfrage”, sagte Jörg Körfer, Vorsitzender des Beirats und Vorsitzender der Bofrost Stiftung, damals im “Handelsblatt”: “Die Stammkunden stocken ihre Vorräte stark auf, und wir haben sehr viele Neukunden gewonnen.”

Die rund 5700 Verkaufsfahrer von Bofrost sind beim Familienunternehmen aus dem niederrheinischen Straelen fest angestellt – eine Ausnahme in der Direktvertriebsbranche. “Wir sind lieferfähig und arbeiten auf Hochtouren, unsere Lager weiter aufzustocken”, sagte seinerzeit der nun scheidende Marketingchef van der Donk.

Bofrost ist mit 246Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern der europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis-und Tiefkühlspezialitäten. Das 1966 gegründete Familienunternehmen hat rund vier Millionen Kunden, davon rund 2,2 Millionen in Deutschland.

absatzwirtschaft+

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