Suche

Anzeige

Marken brauchen einen Online-Shop

80 Prozent der Internetnutzer fragen sich, warum eine Marken-Website keinen eigenen Online-Shop hat. Darüber sind 75 Prozent enttäuscht und ist sogar jeder Zweite verärgert, wie die Ad-hoc-Studie „Im Focus 08“ zeigt, für die die E-Result GmbH im Auftrag der Digital Media Center GmbH 1200 Internetnutzer befragte. Für Marken bestehe darin ein enormes Potenzial, selbst wenn 37 Prozent der Befragten Markenprodukte immer noch im stationären Handel kaufen.

Anzeige

Sofern es keinen großen Preisunterschied auf Seiten der Anbieter gibt, würden 28 Prozent bei einem großen Versandhändler und 21 Prozent in Online-Marken-Shops einkaufen. Von einem Einkauf in einem Marken-Shop würden 80 Prozent der Online-Shopper erwarten, dass darüber ein vollständiges Sortiment und auslaufende Produkte zu reduzierten Preisen angeboten werden. Punkten könnten Marken-Shops auch über den Vertrauensvorschuss, den eine Marke vermittle. Denn 80 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass es auf Marken-Websites zu keinerlei Problemen beim Zahlungsverkehr und bei der Lieferung kommt. Weitere 70 Prozent würden im Marken-Shop auf beste Informationen, Top-Beratung und mehr Kombinationsmöglichkeiten zu den Produkten setzen. Für mehr als die Hälfte sei sowohl die Vermittlung von Lifestyle als auch die Markeninszenierung ein entscheidender Grund, auf einer Marken-Website bestellen zu wollen.

Für fast jeden der Befragten diene die Marken-Website zunächst als Anlaufstelle für die Suche nach Ansprechpartnern und Serviceangeboten rund um Produkte. Doch vor allem würden 85 Prozent der Nutzer erwarten, dass solch eine Seite Trends in Bezug auf Design und Funktionalität setzt. Dementsprechend erstaunt es kaum, dass auch 85 Prozent mit einem Online-Shop rechnen, der es ermöglicht, die Produkte direkt zu bestellen. Für zwei Drittel dürften außerdem redaktionelle Inhalte wie etwa die Markengeschichte und die Vermittlung von Werten einer Marke nicht fehlen. In Form einer Marken-Community möchten allerdings nur 38 Prozent einbezogen werden.

Marken-Websites seien mit knapp 85 Prozent der Stimmen die wichtigste Informationsquelle, dicht gefolgt von Preisvergleichsseiten mit 83 Prozent und Websites der Versandhändler mit 80 Prozent. Dagegen werde der stationäre Handel nur von 62 Prozent aller Befragten als wichtige Informationsquelle genannt. Wenn der Einkauf im Netz einfacher sei als im stationären Handel, böten Online-Shops auf der Marken-Website vor allem den Vorteil, ein umfangreiches Informationsangebot mit dem Einkauf zu verbinden und somit die Recherche nach Produktinformationen zu erleichtern.

www.dmc.de

Anzeige

Digital

Social Media: Das sind die beliebtesten Kaffeemarken

Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Dementsprechend groß ist das Interesse der Verbraucher*innen auch auf den digitalen Kanälen. Doch wie sind die einzelnen Marken in den sozialen Medien aktiv? mehr…


 

Newsticker

Strategie im Wandel: Aufgaben, Chancen, Mehrwerte

Strateg*innen wurden in den letzten zwei Jahren vermehrt zu jenen Personen, die Kund*innen…

Warum der Refurbished-Markt in der Chipkrise punktet

Die Elektroindustrie leidet unter einem Mangel an Chips und anderen Materialien. Bei Herstellern…

EuGH: Getarnte Werbung im Mail-Postfach kann unzulässig sein

Ein deutscher Stromanbieter hat in vielen Mailpostfächern Werbeanzeigen geschaltet, die echten E-Mails zum…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige