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Mangelndes Know-how hemmt Mobile Marketing

Mobile Marketing wird von Marketingverantwortlichen in Deutschland immer stärker in ihre Kampagnen einbezogen, belegt eine kürzlich von Forsa durchgeführte Umfrage des IBM-Unternehmens Coremetrics. Während fast zwei Drittel aller Entscheidungsträger in den Marketingabteilungen die Relevanz von Mobile Marketing in diesem Jahr als „wichtiger“ oder „deutlich wichtiger“ als noch im Jahr 2010 einschätzen, nutzen bislang nur rund 40 Prozent die mobilen Kommunikationskanäle. Von den bereits im Mobile Marketing aktiven Unternehmen haben allerdings schon 66 Prozent ihre Webseite für die mobile Nutzung optimiert – ein klarer Trend in Richtung Kundenorientierung und besserer Nutzerfreundlichkeit.

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Befragt wurden 100 Entscheidungsträger aus Marketingabteilungen von Handelsunternehmen und Dienstleistern mit mindestens 250 Mitarbeitern. Es zeigte sich weiter, dass sich von den Befragten, die noch keine Mobile Marketing-Maßnahmen einsetzen, bereits ein großer Teil in der konkreten Planungs- oder Umsetzungsphase befindet: 40 Prozent wollen den Webauftritt kurzfristig anpassen; 49 Prozent wollen im nächsten Jahr im Mobile Marketing aktiv werden. Bei der Studie wurden die Interviewpartner auch nach den Gründen gefragt, warum sie Mobile Marketing jetzt mehr Bedeutung zumessen und welche Argumente entscheidend sind, selbst in diesem Bereich aktiv zu werden: Die Antworten variierten von „Wir folgen dem Trend“ bis zu „Unsere Kunden erwarten von uns, mit der Zeit zu gehen“. Oft erhoffen sich die Unternehmen auch, mit Mobile Marketing gerade jüngere Zielgruppen gezielter ansprechen zu können.

Die Studienautoren befassten sich auch mit den Herausforderungen von Mobile Marketing und fragten, warum ein relativ großer Prozentsatz der befragten Marketingverantwortlichen noch zögere, Mobile Marketing in ihre Maßnahmen zu integrieren. Von den noch nicht aktiven Unternehmen hätten nur 22 Prozent Mobile Marketing generell nicht als elementaren Teil des Marketings bewertet – die große Mehrheit sehe es als einen Trend, der ein fester Bestandteil zukünftiger Marketingstrategien sein wird. Etwas weniger als die Hälfte der noch nicht aktiven Befragten (40 Prozent) habe angegeben, dass die mobile Kommunikation nicht zu ihren speziellen Produkten oder Serviceleistungen passt. Die größten Herausforderungen bestehen laut Studie jedoch darin, dass 60 Prozent der Marketing-Experten Informationen zum Thema fehlen und 40 Prozent unsicher sind, welchen Return on Marketing Investment (ROMI) sie mit Mobile Marketing erreichen. Zudem hätten 36 Prozent bestätigt, dass sie zurzeit über kein spezifisches Budget für entsprechende Maßnahmen verfügen.

„Diese Bedenken lassen sich ausräumen, wenn man von Anfang an Web-Analyse-Lösungen einsetzt“, sagt Martin Döttling, VP Product Marketing bei Coremetrics. Die Analyse und Evaluation der Kundeninteraktionen, zum Beispiel welche Produkte und Informationen sie sich anschauen und wie und was sie schließlich kaufen, bereite den Weg für die individuelle Anpassung des Mobile Marketings und damit auch des zur Verfügung stehenden Budgets an geschäftsspezifische Anforderungen. So lasse sich der Return on Marketing Investment schneller erreichen als über klassische Marketingkanäle.

www.coremetrics.de

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