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Internetportale bleiben für Immobilienvermarktung wichtig

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Vermarktung von Immobilien, wobei die Tendenz laut der „Immo-Studie 2009“ des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) steigt. Bei der Portalwahl und -bewertung gäbe es allerdings große regionale Unterschiede.

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Danach lagen die Schwerpunkte wie bereits 2008 in der Messung der Bedeutung von Vermarktungskanälen wie Internet, Zeitungen oder Vermarktungsschildern für die professionelle Immobilienvermarktung sowie im Vergleich der wichtigsten deutschen Immobilienportale, deren Erfolgsquoten, Effizienz und relative Kosten. Zudem wurde im laufenden Jahr auch der regionale Vermarktungseinsatz von Immobilienportalen untersucht. Beispielsweise würden Immobilienportale bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern führen. Derzeit nutzten rund 98 Prozent der mehr als 1000 befragten professionellen Immobilienanbieter in Deutschland Immobilienportale, wohingegen der Wert 2008 noch bei 96,5 Prozent gelegen hatte.

Aus einem Ranking für die wichtigsten Immobilienportale gingen „Immobilienscout24“, „Immonet.de“ und „Immowelt“ als die drei führenden Portale in Deutschland hervor. Stark variieren würden die Nutzungs- und Weiterempfehlungsraten für Immobilienportale aber vor allem regional. So führe „Immobilienscout24“ zwar das Portalranking an, unterliege aber beim Effizienzvergleich aufgrund höchster Preise. Zudem habe sich gezeigt, dass „Immonet.de“ und „Immowelt“ hinsichtlich der Ausgaben je Inserat in allen Regionen deutlich günstiger sind als „Immobilienscout24“. Im Bereich Crossmedia, der Kombination von Online- und Zeitungsanzeige, bleibe „Immonet.de“ eindeutig der führende Anbieter in Deutschland. Darüber hinaus sei die „Ein-Portal-Strategie“ längst ein Auslaufmodell, weil mehr als 56 Prozent der Befragten mindestens drei Portale parallel nutzen. Trotz allgemeiner Rezession planten die Befragten keine großen Korrekturen bei der Anzahl der Angebote und der Ausgaben für Immobilienportale.

www.immostudie.de

Aktuellen Trends im Immobilien-Marketing widmet sich unter dem Titel „Neue Wohnmarken ziehen in die City” auch die kommende Ausgabe 07/2009 der absatzwirtschaft.

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