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“Influencer sind wichtiger als Journalisten”: die zehn nervigsten Phrasen in der PR-Branche

Was halten Sie von den folgenden zwei Sätzen: Die Pressemitteilung ist tot und Medien müssen zu Marken werden. Das geht aber nur, wenn sie Silos einreißen und akzeptieren, dass Content King ist. Hört sich nach schlimmsten Buzzword-Bullshit an, oder? Genau! Deshalb sind sie auch auf der Liste der zehn nervigsten PR-Phrasen.

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Die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor haben rund 640 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen befragte, welchen Phrasen ihnen am meisten auf die Nerven gehen. Am schlimmsten fanden die Profis die Aussage, dass Influencer wichtiger als Journalisten seien. Immerhin 45 Prozent störten sich an dieser Aussage.

Lediglich zehn bzw. elf Prozent waren von den Floskeln “Kommunikation hat eine Führungsrolle in der digitalen Transformation” und “Mitarbeiter sind die wichtigsten Botschafter des Unternehmens” genervt.

Hier die komplette Liste:

  1. Influencer sind wichtiger als Journalisten. 45 Prozent
  2. Content ist King. 41 Prozent
  3. Die Pressemitteilung ist tot. 39 Prozent
  4. Mobile, mobile, mobile. 20 Prozent
  5. Wir müssen die Silos einreißen. 17 Prozent
  6. Live-Streaming revolutioniert die PR. 16 Prozent
  7. Marken müssen zu Medien werden. 14 Prozent
  8. Ohne Social-Media-Guide dürfen Mitarbeiter nicht im Internet kommunizieren. 13 Prozent
  9. Mitarbeiter sind die wichtigsten Botschafter des Unternehmens. 11 Prozent
  10. Kommunikation hat eine Führungsrolle in der digitalen Transformation. 10 Prozent

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Kommentare

  1. Im gemessenen Nerv-Faktor der Aussagen spiegelt sich meines Erarchtens weniger die Provokantheit oder die Unwahrheit der Aussagen wieder, sondern viel mehr die empfundene Schwierigkeit die nötigen Gewohnheiten, Denkweisen und Arbeitsabläufe zu veränden, um diesen durchaus wahren Leitsprüchen gerecht zu werden. Der Nerv-Faktor entsteht aber sicher auch dadurch, dass viele Marketing-Spezialisten und Agenturen viel lieber folgenlos mit solchen Binsenweisheiten um sich werfen, als wirklich in den unbequemen Prozess der Umsetzung mit dem Kunden einzusteigen. In Deutschen Unternehmen ist das sicher auch ein kultureller Aspekt, denn der Shift, den Unternehmen hier machen müssen, ist so gesehen nicht einmal von der eigenen Kultur ausgegangen und daher noch ein Stück weniger intuitiv zu begreifen. Der Ruf nach jungen, digital Natives ist daher groß, doch die haben wiederum oft Schwierigkeiten sich in eine unternehmerische Perspektive hineinzudenken.

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