Suche

Anzeige

Influencer-Marketing-Tipps: So können Unternehmen und Influencer noch besser zusammenarbeiten

Jeder sechste junge deutsche Erwachsene hat schon mal ein Produkt gekauft, das er zuvor bei einem Influencer gesehen hat. Hier sind drei Tipps für Unternehmen und für Influencer, um die Zusammenarbeit weiter zu professionalisieren.

Anzeige

Die Youtuber, Instagramer und Blogger haben hierzulande und international einen riesigen Einfluss, von dem viele werbungtreibende Unternehmen bereits profitieren. Das Lab Influencer Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gibt jeweils drei Tipps, was man als Influencer und als Unternehmen beachten muss:

Tipps für (werdende) Influencer

1. Werbung muss als Werbung gekennzeichnet werden. Um Abmahnungen oder Strafzahlungen zu vermeiden, sollte die Kennzeichnung nicht am Ende unter 20 Hashtags versteckt sein, sondern schon am Anfang stehen. Jede Plattform funktioniert unterschiedlich und die Rechtsprechung bietet nicht für jede einzelne Social-Media-Plattform unterschiedliche Vorgaben an. Es gilt daher, vom durchschnittlichen Internet-User auszugehen. Ist die Kennzeichnung für jeden schnell offensichtlich? Dann ist man auf der sicheren Seite.

2. Influencer sollten Markenpartner auswählen, die zu ihren Themen passen. Im Optimalfall betreiben sie Werbung für ein Produkt, das den jeweiligen Followern tatsächlich gefällt und einen Nutzen bringt. Mit Werbung für Produkte, mit denen der jeweilige Influencer eigentlich nichts zu tun hat, werden die Follower in der Regel irritiert. An dieser Stelle können aber auch professionelle Dienstleister helfen, um Strategien zu entwickeln, die auch themenfremde Produkte für die Follower interessant werden lassen.

3. Influencer, insbesondere werdende Influencer, sollten sich für die Zusammenarbeit mit Unternehmen Profis suchen, die vermitteln und beraten. Es gibt dafür Full-Service-Digitalagenturen mit Expertise in Influencer Marketing, aber auch auf Influencer Marketing spezialisierte Tech-Plattformen und Beratungen*.

Tipps für Unternehmen, die Influencer Marketing betreiben wollen

1. Die Budgets der werbungtreibenden Unternehmen für Influencer Marketing steigen 2019, wie eine neue BVDW-Studie ergeben hat. Unternehmen sollten sich klar darüber sein, welche Ziele genau Influencer Marketing erreichen soll. Geht es um Abverkauf oder um Image-Bildung? In jedem Fall ist eine klare Strategie nötig, die auch die Art der Influencer vorgibt, beispielsweise ob es sich um Massen-Influencer, oder Micro-Influencer (weniger Follower, dafür spitzere Zielgruppe) handeln soll. Laut der BVDW-Studie sind Nischen-Influencer oft beliebter bei Unternehmen als Social-Media-Stars. Brand und Audience Fit sind bei der Auswahl der Influencer wichtiger als die Reichweite.

2. Bei der Strategieentwicklung und bei der Ansprache und Auswahl der Influencer gibt es auch für werbungtreibende Unternehmen Dienstleister wie Full-Service-Digitalagenturen und Influencer-Marketing-Plattformen, die zwischen Unternehmen und Influencer vermitteln. Gerade beim Einstieg ins Influencer Marketing empfiehlt es sich für Unternehmen, externe Profis hinzuzuziehen.

3. Unternehmen sollten die Kennzeichnungspflicht bei ihren Influencern nicht nur einfordern, sondern auch regelmäßig überprüfen und auf jeden Fall in der vertraglichen Vereinbarung festlegen. Sobald der Verdacht von verdeckter Schleichwerbung aufkommt, entsteht durch Influencer Marketing Schaden, im schlimmsten Fall mehr als Nutzen. Die Überprüfung der Einhaltung sollte auch nicht vollständig auf den Dienstleister abgeschoben werden, sondern zumindest stichprobenartig auch durch das werbungtreibende Unternehmen selbst überprüft werden.

Kommunikation

Was macht eigentlich Andreas Gahlert – Gründer von Neue Digitale/Razorfish

Mit seiner Agentur Razorfish und Kunden wie Audi und McDonald’s war er einer der meistdekorierten Digitalkreativen. Dann stieg er aus und gründete später das Start-up CoBi für Connected-Bike-Technologie. Nach viel Zeit mit Kiten, Snowboarden und 911er-Fahren wollte Gahlert wieder „mehr Sinn“ im Leben haben. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Was man kennt, das liebt man: Warum Imagewerbung Vertrauen schafft

Christian Montag, Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, sprach vergangene Woche…

Werberat rügt umstrittenen Muttertags-Spot von Edeka

Der Deutsche Werberat hat den umstrittenen Edeka-Werbespot zum Muttertag öffentlich gerügt. Die Werbung…

Studien der Woche: Teure Städte, Marketingkanäle und Online-Shopping

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige