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Fastfood-Ketten visieren Web 2.0-Projekte an

Fastfood-Ketten wie „Mc Donald's“ oder „Burger King“ zögern noch vor dem Eintritt in soziale Netzwerke im Internet. Zum Beispiel landeten „Mc Donald's“ und „Kentucky Fried Chicken“ (KFC) hinsichtlich des „Social Media“-Engagements im Vergleich mit den 100 wertvollsten Marken der Welt erst kürzlich im Mittelfeld. Für 2010 plane KFC im Social-Networking-Bereich aber Maßnahmen.

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Laut Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing (DIM), schrecken die Unternehmen offenbar vor den negativ geprägten Diskussionen zurück, die aktuell in den USA und Europa über Fastfood geführt werden: „Wenn zu viel Negatives auf diesen Plattformen verbreitet wird, könnte dies die Expansionspläne eines Anbieters beträchtlich gefährden.” Schließlich bestehe das wesentliche Prinzip von „Social Media“ darin, Nutzern eine offene Diskussionsplattform zu bieten. Besonders in den USA gebe es einige Blogger, die gezielt schlechte Nachrichten über die großen Fast-Food-Ketten verbreiten, um in der Folge ein lukratives Stillschweigeabkommen mit den Gescholtenen zu erzielen. Bei durchdachter Umsetzung beziehungsweise passend miteinander verknüpften Marketingaktivitäten sei die Nutzung von Web-2.0-Anwendungen für Fastfood-Ketten allerdings durchaus sinnvoll. Vor allem Portale mit selbstgemachten Videos, Fotowettbewerben sowie geführten Chats oder Diskussionen sind laut Bernecker geeignete Mittel, um mit der jungen Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Besser mit jungen Konsumenten im Internet vernetzen will sich nach eigenen Angaben der auf „Texmex”-Speisen spezialisierte US-amerikanische Imbiss „Taco Bell“. Aus diesem Grund soll sich die derzeitige Unternehmenswebsite bis Anfang des kommenden Jahres zu einem benutzerfreundlichen Entertainment-Portal wandeln. „Unsere Gäste konsumieren immer mehr Medien online. Das Internet ist ein wichtiger Weg, um sich mit Menschen zu vernetzen”, sagt Lyle Swart, PR-Chef von Taco Bell. „In Zukunft wird, gerade im Hinblick auf die geplante Expansion, Online-Marketing ein integrativer Bestandteil der Kommunikation werden und im Jahr 2010 bei uns maßgeblich an Bedeutung gewinnen”, verkündet auch Michael Huy, Pressesprecher von KFC Deutschland. Im kommenden Jahr plane das Unternehmen im Social-Networking-Bereich mehrere Maßnahmen wie etwa spezielle „Brand Channels“ zur Interaktion mit den Zielgruppen oder „Sponsored Games“. Derzeit würden die Marketinggelder jedoch noch zu einem Großteil in die Vermarktung der lokalen Standorte fließen. pte

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