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Facebook-Seiten führen zu höheren Umsätzen

Durch den Einsatz sozialer Netzwerke im Kundenbeziehungsmanagement können Unternehmen steigende Umsätze erreichen, belegt jetzt eine Studie des Marktforschungsinstituts Defacto Research für Defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, unter 6 500 aktiven Web-Nutzern. Untersucht wurde die Wirkungsweise von Facebook-Seiten auf Marke und Verkauf. Sogar im Rahmen von Loyalitätsprogrammen kaufen demnach Kunden, die zugleich Fan der Marke auf Facebook sind, um 33 Prozent häufiger als die übrigen Programm-Teilnehmer und generieren dabei 22 Prozent mehr Umsatz.

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Die Facebook-User zeichnen sich der Untersuchung zufolge überdies durch eine höhere Affinität zu Kampagnen (plus acht Prozent) und Rabatten (plus 14 Prozent) aus. Der Einfluss von Facebook-Seiten auf die Markenwahrnehmung sei dagegen nicht nachweisbar. „Soziale Netzwerke haben auch für das Kundenbeziehungsmanagement eine immer größere Bedeutung“, sagt Thomas Plennert, Director Research & Social Media der Defacto Research & Consulting GmbH. Unternehmen, die
einen Facebook-Auftritt als integrierten Teil in ihre Customer Relationship Management (CRM) -Strateige einbeziehen, könnten so den Umsatz deutlich pushen. Wichtig sei, die Spielregeln und die Zielgruppe auf Facebook zu kennen.

Im Rahmen der Studie wurden zudem Facebook-User zu ihrer Erwartungshaltung gegenüber dem Auftritt von Unternehmen im Social Web in sieben Branchen befragt. Je nach Branche haben vor allem auch finanzielle Vergünstigungen einen hohen Stellenwert für die User. So erwartet mehr als die Hälfte (54 Prozent), dass Unternehmen auf Fan-Seiten Gutscheine, Coupons und Rabatte anbieten. Lediglich ein knappes Fünftel (19 Prozent) lehnt dies auf Facebook grundsätzlich ab. Trotz der Neigung zu Gutscheinen sind die meisten Facebook-User nur Fans weniger Marken. Fast die Hälfte der Nutzer (47 Prozent) hat ein bis fünf Lieblingsmarken, etwa jeder Fünfte (19 Prozent) ist kein Fan einer Marke oder eines Unternehmens. Nur rund ein Viertel (26 Prozent) ist Fan von mehr als fünf Seiten, acht Prozent machten hierzu keine Angaben. Wie stark soziale Netzwerke das Kommunikationsverhalten bereits heute prägen, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie. So gaben vier von zehn Usern an, dass Facebook für sie zunehmend einen Ersatz für E-Mails darstellt.

Die weiteren Ergebnisse sind kostenfrei abrufbar:

www.defacto-x.de

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