Suche

Anzeige

Der größte Fehler bei den Oscars und die unerwünschte Aufmerksamkeit für das Unternehmen PwC

Die Produzenten von "La La Land" halten bereits ihre Dankesreden, da wird es plötzlich hektisch auf der Bühne. Denn "La La Land" hat nicht gewonnen, sondern der Film "Moonlight". Wie konnte es zu dieser Panne kommen und wer ist verantwortlich?

Anzeige

Es war eine Panne, wie es sie bei den Academy Awards noch nie gab. Warren Beatty versuchte noch auf der Bühne zu erklären: Auf seiner Karte habe “Emma Stone, La La Land” gestanden. Tatsächlich hatte Beatty den roten Umschlag mit der Aufschrift “Actress in a leading role” (Hauptdarstellerin) in den Händen.

Und wer ist dafür verantwortlich?

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) ist für die Aushändigung der Umschläge zuständig. Sie überwachen seit Jahren die Veranstaltung: „Für PwC ist diese spannende Aufgabe eine große Ehre und zugleich ein Vertrauensbeweis. Die Academy verlässt sich darauf, dass wir die Wahl auch in diesem Jahr mit äußerster Genauigkeit und eiserner Verschwiegenheit begleiten“, so Martha L. Ruiz. Die Tax-Partnerin im Bereich Unterhaltung, Medien und Kommunikation bei PwC USA stand dem PwC-Oscar-Team in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit Brian Cullinan vor. Sie löste damit ihren Kollegen Rick Rosas ab, der diese Rolle in den vergangenen 14 Jahren ausfüllte.

Tim Ryan, der Vorsitzende der Vereinigten Staaten von PwC sagte der New York Times,er habe gewusst, dass etwas falsch lief. Seine Firma bleibt bei den Oscars normalerweise immer unauffällig. Doch nicht dieses Jahr. Schließlich kamen zwei seiner Mitarbeiter auf die Bühne und unterbrachen die Dankesreden. “Es ist nicht ihre Aufgabe, auf die Bühne zu kommen”, so Ryan.

Falscher Umschlag führt zum falschen Preisträger

Der Konzern zählt die Stimmen der mehr als 6600 Mitglieder der US-Filmakademie aus. Ist das geschehen, werden zweimal 24 Karten mit den Namen der Gewinner in den jeweiligen Preiskategorien gedruckt und in Umschläge verpackt. PwC-Mitarbeiter Brian Cullinan erhält daraufhin einen Satz der Briefe für seine Aktentasche, der andere Satz kommt in jene von PwC-Mitarbeiterin Martha L. Ruiz. Sollte eine Tasche abhanden kommen, gibt es also immer noch eine zweite. Dann passierte das, was normalerweise nicht passieren sollte: Es wurden beide Emma-Stone-Umschläge ausgehändigt – einmal von links an Leonardo DiCaprio, der den Preis für die weibliche Hauptrolle verkündete, und einmal von rechts an Warren Beatty, so berichtet es auch die New York Times.

Anzeige

Digital

BGH: Zustimmung zu Cookies darf nicht voreingestellt sein

Aktiv zustimmen oder nur nicht widersprechen? Für das Setzen von Cookies im Internet hat der BGH eine Unklarheit zwischen dem deutschen und dem europäischen Gesetzestext ausgeräumt. Das Urteil hat Auswirkungen auf die Werbewirtschaft. mehr…



Newsticker

Deutscher Marketing Tag wird wegen Corona verschoben

Der 47. Deutsche Marketing Tag wird nicht wie geplant Ende dieses Jahres in…

Wir dürfen Purpose nicht Werbern, Wortkünstlern und CEOs überlassen

Gerade beim Thema Purpose ist Top-Down-kommuniziertes Storytelling nicht mehr zeitgemäß: Nur wenn Mitarbeiter…

Koalition berät über Milliardenpaket für die Konjunktur

Die Koalitionsspitzen haben ihre Beratungen über das wahrscheinlich größte Konjunkturprogramm in der deutschen…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige