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60 Prozent der Deutschen schaffen sich gezielte Offline-Stunden und wollen nicht „always on“ sein

Wir können überall online gehen, kostenfrei soziale Medien nutzen und für uns einen Mehrwert generieren, doch im Bruttoinlandsprodukt sieht man davon wenig.

Der Smart-TV erfährt einen Zuwachs, das Smartphone ist immer an und immer zur Hand und zur Internetnutzung bleibt der Desktop/Laptop-PC der zentrale Zugang zum Internet. Die neue Studie „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“, des BVDW gemeinsam mit der Forschungsagentur DCORE, gibt umfangreiche Einblicke in die digitale Nutzung der Deutschen.

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Obwohl mehr als die Hälfte der Deutschen aussagt, auch mal bewusst offline zu gehen, geben 38 Prozent der Befragten (n=1.000) zu, dass es ihnen schwerfällt, offline zu sein. 73 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu, dass sich Kommunikation immer mehr auf digitale Kanäle verlagert und dass diejenigen, die diese nicht nutzen, „nichts mehr mitbekommen.“ Die Nutzung klassischer Medien nimmt zwar unter der Woche im Verlauf der letzten drei Jahre stetig ab aber am Wochenende werden TV, Radio, Zeitungen und Zeitschriften weiterhin unverändert genutzt.

Die Nutzung der mobilen Endgeräte bleibt Wochentags gleich, während der Nutzeranteil am Wochenende angestiegen ist. Es zeigt sich eine intensivere Nutzung von Smartphones: Es wird länger und auch häufiger am Tag herangezogen als in den Vorjahren.

Deutsche befürworten mehrheitlich die Digitalisierung

Die Deutschen sind im Zwiespalt: 42 Prozent können sich vorstellen, künftig den Großteil oder alle Einkäufe über das Netz zu erledigen und 38 Prozent sagen sogar, dass sie Produktbewertungen im Web mehr trauen als Beratung in der stationären Filiale. Dem stehen aber auch 71 Prozent gegenüber, die bestimmte digitale Anwendungen nicht nutzen wollen, da sie diese aus Datenschutzgründen für bedenklich halten.

Trotz vorhandener Bedenken gegenüber einzelner Aspekte befürworten die Deutschen mehrheitlich die Digitalisierung (63 Prozent). Soziale Medien werden täglich durchschnittlich mehr als eine gute Stunde genutzt – am Wochenende intensiver als Wochentags.

Was wichtig ist? Social Media

Gerade für die junge Generation gehört Social-Media-Apps auf das Smartphone. Vor allem sind es die Messenger Dienste, die von der Mehrheit der Onliner (mehrmals) täglich in Anspruch genommen werden. Während Messenger Dienste hauptsächlich mobil genutzt werden, werden für die Nutzung sozialer Netzwerke und Portale eher stationäre Geräte verwendet. Facebook – YouTube – WhatsApp, das sind die Favoriten hinsichtlich der täglichen Nutzung unter den Onlinern.

 

Zur Studie: BVDW hat 1.000 Personen zwischen 14 und 69 Jahren in einer Online-Umfrage befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Onlinebevölkerung. Alle Zahlen und weitere Statistiken sind der Studie „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“ zu entnehmen, die auf bvdw.org zum Download bereit steht.

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