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Künstliche Intelligenz und Virtual Reality führen zu explosionsartigen Veränderungen

2017 wollen Konsumenten das Beste aus allen Welten. Sie erwarten, dass Marken ihnen die Vorzüge der physischen und virtuellen Welt ebenso bieten, wie Benefits der Vergangenheit und Zukunft. In noch nie dagewesener Weise wird Technologie durch Künstliche Intelligenz und Virtual Reality die Interaktion mit Kunden in neue Dimensionen katapultieren. Marken die zugleich das Bedürfnis nach Einfachheit berücksichtigen, werden 2017 erfolgreich sein.

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Die wichtigsten Trends für 2017 hat Landor, eine der führenden strategischen Branding- und Designunternehmen, analysiert. Innovationen, Konsumentenverhalten, den sich wandelnden Markt in unzähligen Branchen wurden für die Trends 2017 anlysiert. Hier kommen die sechs Top-Trends:

1. Erwachsene wollen Entertainment aus Kindertagen

Millennials reden offen über die Herausforderungen des Erwachsenenlebens – ob auf Facebook, YouTube oder mit Freunden, Eltern und Kollegen. Das Ergebnis ist eine Welle kultureller Diskussionen über das Erwachsensein und zunehmende Rebellion gegen etablierte Vorstellungen. Unerschrocken reißt sich diese junge Generation von den Verantwortlichkeiten der Erwachsenenwelt los und sucht vermehrt nach Kindheitserlebnissen (kidulting).

Beispiele gibt es viele: Das Sommercamp „Camp Grounded“ veranstaltet Sommerlager für Erwachsene, um schöne Kindheitserlebnisse in Erinnerung zu rufen. Nintendo hat seine klassische NES-Konsole wiedereingeführt und Netflix hat kultige TV-Shows wie Full House und Gilmore Girls wiederbelebt.

2. Let´s get „phygital“ – Veränderungen im Möbel- und Modemarkt

Die Trendtechnologien AR und VR überwinden die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt und ermöglichen phygitale Erlebnisse. Durch den Erfolg von Pokémon Go werden Marken Offline und Online zunehmend miteinander verschmelzen, indem sie Apps kreieren, die virtuelle Dinge in die reale Welt integrieren. Insbesondere Home-, Möbel- und Mode-Marken werden diese Technologie nutzen, um ihren Kunden einen optischen Eindruck zu vermitteln, wie Produkte in ihrer realen Umgebung aussehen. Die kürzlich von Lowe gelaunchte App „Lowe´s Vision“ ist so ein Beispiel: Kunden können visualisieren, wie Heimtextilien, Armaturen und Fußböden in ihrem konkreten Wohnzimmer, ihrer Küche oder Bad aussehen.

3. Virtual Reality erobert alle Wirtschaftszweige

VR wird nicht nur die Konsumgüterwirtschaft prägen. Bereiche wie Gesundheitswesen, Produktion, Bildung und sogar die Justiz werden VR nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Effizienz zu steigern. Hersteller werden mittels virtuellem Gang durch Fabrikhallen ihre Versorgungskette besser verstehen, indem Kosten und neuralgische Punkte der Produktion visualisiert werden. Einflussreiche Anwaltskanzleien wie BakerHostetler’s Ross werden zu einer interaktiven Schnittstelle, die mit Research-Aktivitäten unterstützt. Traditionelle B2B-Marken werden ihre Aktivitäten in interaktive Medien ausweiten.

 4. Chatbots beherrschen die Kommunikation

Unternehmen in allen Branchen werden die Konvergenz von Messaging-Plattformen, Chatbots und zunehmend leistungsstarke KI nutzen, um freundliche Interaktionen zwischen Mensch und Maschine zu kreieren. Statt eines Logos und einer Website werden die Tonalität und Persönlichkeit des Bots das Markenerlebnis prägen. MasterCard hat vor kurzem „Kai“ gelauncht, einen Chatbot für Banken. Unternehmen werden Chatbots auch in der internen Kommunikation nutzen. Beispielsweise, um mit ihren Mitarbeitern über Gesundheitsversorgung und Ruhestandspläne zu sprechen.

5. Einzelhandel setzt auf Stimmungsmarketing

Global führende Marken und versierte Einzelhändler werden für Verbraucher maßgeschneiderte POS-Erlebnisse kreieren, bestehend aus Elementen wie Musik, Duft oder digitaler Signatur. Abercrombie & Fitch hat vor kurzem seine Musik und Beleuchtung geändert sowie den Duft reduziert, um seine Läden den Kundenwünschen anzupassen. Stimmungsmarketing wird zu einer Kunstform, die positive Gefühle und Reaktionen auslöst und einzigartige Einkaufserlebnisse schafft.

6. „Neue Grundsätze beim Packaging: Weniger ist mehr

„Weniger ist mehr“ lautet die Devise der so genannten Yuccies (young urban creatives), typische Stadtbewohner um die 20 Jahre alt. Diesem Stil werden sich Marken anpassen. Ob Verpackung, Farben, Grafiken oder Logos – Einfachheit ist einfach gut. Die Food-Marke Kashi gestaltete kürzlich seine Verpackung neu mit einer sehr minimalen Farbpalette und minimalem Design. In einer chaotischen, zunehmend komplexen Welt, helfen prägnante und leicht zu findende Verpackungen mit klarem Messaging bei der Kaufentscheidung. Im Zeitalter der übervollen Regale und Reizüberflutung werden minimalistische Verpackungen als regelrechte Wohltat empfunden. 2017 wird sich die Food-Branche nicht nur ausschließlich um gesunde Ernährung, sondern um das Thema „Gleichgewicht“ drehen. Verbraucher gönnen sich gelegentlich genussreiche Schwächen, achten aber auf eine gesunde Basisernährung. McDonalds hat mit seinem Mac jr. einen Schritt in diese Richtung getan und Mars etikettiert bereits einige seiner Artikel mit „nur für gelegentlichen Konsum geeignet“.

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