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Verlagshoffnungen sind digitaler wie mobiler Natur

Die wirtschaftliche Lage beeinflusst das Geschäft aller Verlage, deren Folgen sich in Umsatzrückgängen bei vielen Erlösquellen bemerkbar machen. Die Umsatzhoffnung der 80 für die Studie „Chancen und Risiken der aktuellen wirtschaftlichen Lage für Verlage“ befragten Vorstände, Geschäftsführer, Verlags-, Bereichs- oder Abteilungsleiter von Zeitschriften- und Zeitungsverlagen ruht auf online- und mobilbasierten Geschäftsfeldern sowie auf sonstigen Geschäftsfeldern. Das berichten der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG.

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Danach erwirtschafteten die Verlagshäuser mit den drei Geschäftsfeldern 2008 durchschnittlich 27,2 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Bis 2012 werde damit von einer Erhöhung des Umsatzanteils auf durchschnittlich 35,2 Prozent und einem entsprechenden Absinken des Anteils der klassischen Geschäftsfelder Anzeigen (von 41,3 auf 36,8 Prozent) und Vertrieb (von 37,4 auf 35,7 Prozent) ausgegangen. „Die Verlage reagieren in der Mehrzahl ihrer Geschäftsbereiche tatkräftig auf die Lage. Insbesondere in den klassischen Abteilungen Anzeigen und Vertrieb werden Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung eingeleitet“, sagt Dr. Markus Kreher, Partner bei KPMG. „Es findet eine Optimierung des Printprodukts statt. Die digitalen und mobilen Aktivitäten bleiben die Hoffnungsträger und werden weiter ausgebaut“, erklärt Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder beim VDZ.

Um der wirtschaftlichen Situation zu begegnen, hätte fast ein Drittel der Verlage zum Thema Portfoliobereinigung angegeben, Printtitel einzustellen. Für den Bereich Anzeigen würden zwei Drittel der Verlage eine gemeinsame Vermarktung von Print und Online forcieren. Im Bereich Vertrieb stünden Dialog-Marketing, Copypreiserhöhungen sowie eine verstärkte Abo-Gewinnung auf der Agenda. Zudem soll der Bereich Digitale Medien bei mehr als 80 Prozent der Verlage weiter ausgebaut werden und bestünden Planungen für eine Zusammenlegung von Redaktionen in Print und zwischen Print und Online bei rund der Hälfte der befragten Verlagshäuser. Die Zentralisierung von Bereichen spiele vor allem im Bereich Personal, IT und Finanzen eine Rolle.

www.vdz.de,
www.kpmg.de

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Kommunikation

Bruno Kollhorst

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