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Trendbelege aus der Megacity Jakarta

Jakarta ist der zentrale Teil Indonesiens! Zweifelsohne ist The Big J. der Magnet an sich, doch ist es ein Mythos, dass die Hauptstadt die Übermacht hinsichtlich der Wirtschaftsleistung sei. Laut dem McKinsey Global Institute produziert Jakarta ein Fünftel und der Großraum Jakarta – auch Jabodetabek genannt – ein Viertel der Wirtschaftsleistung des ganzen Landes.

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Tatsächlich kommt auch hier ein Phänomen zum Tragen, dass der Trendbeobachter Mathias Haas auch in Indien entdeckt hat: Mittelgroße und große Städte mit zwei bis zehn Millionen Einwohnern wachsen mehr als die Megacity selbst. Dazu gehören dann Bandung, Bekasi, Bogor, Medan, Surabaya und viele andere Kandidaten, die wir in Europa nicht kennen. Deren Zuwachs kommt hier überwiegend durch die wachsende Bevölkerung.

Weiter ist es ein Irrweg zu denken, dass die Konjunktur instabil sei. Indonesien hatte eine der stabilsten wirtschaftlichen Entwicklungen aller Länder weltweit. Das Wachstum ist weniger volatil als das jeden Landes der OECD oder der BRIC-Staaten. Zwischen 2000 und 2010 lag es zwischen vier und sechs Prozent. Im Vergleich dazu lag die Bandbreite von Thailand und Malaysia im selben Zeitraum zwischen zwei und neun Prozent. Die starke Binnennachfrage und der Export stabilisiert die Wirtschaft!

Indonesien ist nicht nur das größte muslimische Land, es ist gleichzeitig auch die drittgrößte Demokratie der Welt. Es ist der größte Palmöl-Exporteuer, hat die größten Naturgasvorkommen in APAC und 40 Prozent der weltgrößten Geothermiebestände. Laut der Unternehmensberatung FROST & SULLIVAN ist es in 2025 „the largest game driver beyond the BRIC-Nations“ – soll heißen, dass das Land nach China, Indien, Russland und Brasilien die besten Karten hat, hinsichtlich des BIP-Wachstums.

Gleichzeitig leben 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung mit zwei bis acht US-Dollar pro Tag. Die Mindestlöhne steigen zwar enorm, dennoch zeige die Megacity Jakarta Haas deutlich, wie hart das Leben in einer solchen Metropole sein kann. Von Umweltverschmutzung, den enorm steigenden Lebenshaltungskosten oder dem täglichen Verkehrsdrama mal ganz zu schweigen.

Megatrends sind auch in Jakarta beweisbar

Große Player wie L’ORÉAL eröffnen das weltweit größte Werk und nutzen selbstverständlich die Binnennachfrage gleich mit. Genau diese Unternehmen haben bisher die Einheiten durchaus für etwa vier US-Dollar verkauft und gehen jetzt den Weg vieler Markenartikler aus dem Westen: Halber Preis, halbe Größe. Was in Europa als Reisegröße verkauft wird ist hier die Einstiegsdroge.

Die Menschen möchten vertrauen, und in unseren Marken finden Sie genau dieses – etwas Berechenbarkeit, etwas Schutz und jede Menge Status… L’ORÉAL & Co. bieten diesen sicheren Hafen, und das neue Verhalten geht seinen Lauf.

Mathias Haas hat auf der Suche nach Trendprodukten das Wooden-Radio entdeckt. Ein tolles Beispiel, dass es nicht nur in Delhi sondern auch in „The Big J.“ Abkürzungen gibt, dass der Welthandel ausgetrickst werden kann und „fair & einfach“ irgendwie geht:

Mathias Haas wird von seiner “Asian Mindset Tour” jede Menge Exponate und Produkte, die auf Megatrends einzahlen. Gemeinsam mit absatzwirtschaft.de wird er prüfen, welches Potential die Trends für Deutschland haben und welche Chancen sich hier ansässigen Unternehmen bieten, wenn sie auf diesen Trend aufsprigen. Seien Sie live und in Echtzeit dabei. Hier im absatzwirtschaft-Special „Die Asian Mindset Tour“ und auf Haas Blog http://blog.trendbeobachter.de.

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