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Top-Studie: Job- und Singlebörsen boomen, aber Mehrheit bei digitalen Dienstleistungen skeptisch

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Top 4: Große Konsumgüterhersteller stehen vor entscheidendem Wendepunkt

Der Konsumgüterbranche schlägt weltweit rauer Wind entgegen. Die sinkende Nachfrage und unstetes Verbraucherverhalten sorgen vor allem bei der Top-Riege der Unternehmen für stagnierende Zahlen – trotz tiefgreifender Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und verstärkter M&A-Aktivität. Konsumgüterhersteller, die jetzt die Chancen der Digitalisierung nutzen, können auf die Verschiebung der Machtverhältnisse in Richtung der Konsumenten reagieren und gestärkt aus der momentanen Phase der Unsicherheit hervorgehen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Analyse des global tätigen Beratungsunternehmens AlixPartners.

Die rund 1.000 weltweit größten, börsennotierten Unternehmen der Branche mit Umsätzen von jeweils mehr als 100 Millionen US-Dollar haben zuletzt einen Jahresumsatz von 2,1 Billionen US-Dollar auf sich vereint. Den Löwenanteil machte dabei das Segment (abgepackte) Lebensmittel aus (1,2 Billionen Dollar), gefolgt von Getränken (480 Milliarden), Haushaltsprodukten (208 Milliarden) und Pflegeprodukten (202 Milliarden).

 „Diese beeindruckenden Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie seit 2013 stagnieren und auch der Marktanteil der Großunternehmen seit Jahren sinkt“, erklärt Matthias Hansch, Director bei AlixPartners. „Ein Signal dafür, dass die traditionellen Säulen, auf denen bisher Wachstum aufgebaut worden ist, ins Wanken geraten sind. Die Erfolgsrezepte der Vergangenheit scheinen immer weniger zu funktionieren.“ Dazu zählten bislang eine möglichst globale Ausrichtung der Wertschöpfungskette und der Aufbau massentauglicher Marken über klassische Werbekanäle. Vor allem aber vertrauten die Unternehmen auf eine beständig weiter wachsende Nachfrage der Mittelschicht.

Jüngst allerdings hat sich die Verbrauchernachfrage vor allem in Nordamerika, Europa und auch den Emerging Markets deutlich abgekühlt. Zudem stellen die abgeschwächten Weltkonjunktur und zunehmend fragmentierten Märkte die Konsumgüterhersteller vor neue Herausforderungen. So ist unter anderem der Marktanteil der zehn größten Unternehmen seit 2008 mit fast 30 Prozent auf knapp 25 Prozent gesunken – trotz deutlich erhöhter M&A-Aktivität am Markt. Ein möglicher Grund: Die Verbraucher sind kritischer geworden und haben hohe Erwartungen an Transparenz, Nachhaltigkeit und Regionalität. Gleichzeitig hat die Digitalisierung der Lebenswelt die Interaktion der Menschen mit Konsumgütermarken und ihr Kaufverhalten in den vergangenen Jahren komplett verändert: Meinungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit Unternehmen und Produkten kommunizieren sie mittlerweile überwiegend digital. Die Kunden stellen selbst weltweit einsehbare Beurteilungen an, vergleichen Preise und prüfen Inhaltsstoffe online und mobil.

Top 5: Fast 80 Prozent der Konsumenten haben noch immer Sicherheitsbedenken beim Online-Kauf

Laut einer aktuellen Studie von MarkMonitor, einem weltweit führenden Online-Markenschutzexperten, haben vier von fünf Konsumenten Sorge, im Netz unwissentlich gefälschte Produkte zu kaufen.  Zwar steigt der Online-Handel aktuellen Untersuchungen zufolge weiter an und soll bis 2019 jährlich um durchschnittlich 13 Prozent wachsen. Dennoch hat die große Mehrheit der in der MarkMonitor-Studie Befragten (78 Prozent) Sicherheitsbedenken beim Kauf im Netz. 42 Prozent sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten sowie Kreditkarten- und Kontoinformation bei Online-Transaktionen. Die Skepsis der Verbraucher im Zusammenhang mit E-Commerce ist zwar nicht neu, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. So lag die Zahl der Bedenkenträger laut einer ähnlichen Untersuchung 2015 noch bei 64 Prozent. Der Anstieg um 14 Prozentpunkte binnen zwei Jahren ist ein Weckruf für Markeninhaber, ihre Marken und den Verbraucher im Netz besser zu schützen.

Zudem zeigt die Untersuchung, dass Tatenlosigkeit bei Unternehmen negative Auswirkungen auf die Reputation einer Marke nach sich zieht. Fast drei Viertel (71 Prozent), derjenigen, die schon einmal unwissentlich eine Fälschung im Netz erworben haben, hatten danach einen schlechteren Eindruck von der Marke. Zwölf Prozent davon würden sogar nie wieder ein Produkt des Original-Herstellers kaufen. Die komplette englischsprachige Studie mit weiteren Erkenntnissen können Sie hier kostenlos anfordern.

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