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Top-Studie: Jeder dritte Deutsche sucht die Liebe im Internet

Die Deutschen schenken vor allem bewährten Marken ihr Vertrauen

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Jeder zweite Online-Dating-Nutzer hat im Internet schon festen Partner gefunden

Digitales Dating statt Candle-Light-Dinner im Kerzenschein: Jeder dritte Bundesbürger sucht online nach der Liebe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Valentinstages. Demnach haben 30 Prozent aller Befragten ab 16 Jahren schon einmal einen Online-Dating-Dienst genutzt. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind bereits mehr als vier von zehn Befragten (41 Prozent) bei Online-Dating-Diensten aktiv. Bei den 30- bis 49-Jährigen und 50- bis 64-Jährigen ist es je gut jeder Dritte (36 Prozent bzw. 34 Prozent). In der Generation 65 plus hat mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) schon einmal online nach der Liebe im Netz gesucht.

Am bekanntesten sind dabei kostenpflichtige Online-Dating-Dienste wie Parship, LoveScout24 oder ElitePartner. Diese Portale kennen beinahe neun von zehn Befragten (88 Prozent). Auch Single-Foren in sozialen Netzwerken, zum Beispiel örtliche Facebook-Gruppen, sind bei 41 Prozent aller Befragten bekannt. 39 Prozent sind außerdem Online-Dating-Dienste ein Begriff, die in der Basisversion kostenlos sind, wie Tinder, Grindr, Lovoo und Co. Singlereisebörsen wie travelark.de, urlaubspartner.net oder singlereisen.net kennt mehr als jeder Dritte (35 Prozent).

Mobile Dating liegt im Trend: Online-Dating-Dienste werden überwiegend auf dem Smartphone genutzt – mit zunehmender Tendenz. Vor einem Jahr dateten 53 Prozent der Befragten auf ihrem Smartphone online, heute sind es bereits sechs von zehn Nutzern (60 Prozent). Auch das Tablet verzeichnet Zuwächse: Gebrauchten es vor einem Jahr noch 39 Prozent der Nutzer, sind es mittlerweile 47 Prozent.

Jeder Zweite bei Online-Partnersuche erfolgreich: Die Erfolgsbilanz der Nutzer fällt grundsätzlich positiv aus. Gut die Hälfte (52 Prozent) hat über Online-Dating-Dienste schon einmal einen festen Partner kennenglernt. Jeder Vierte (24 Prozent) ist mit dem Partner derzeit noch zusammen, bei jedem Dritten (32 Prozent) ist die Partnerschaft mittlerweile beendet.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 847 Internetnutzer. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Möglichkeiten des Online-Datings sind Ihnen bekannt, um einen Partner per Internet kennenzulernen?“, „Welche der folgenden Möglichkeiten, im Internet einen Partner kennenzulernen, haben Sie bereits genutzt oder können Sie sich vorstellen zu nutzen?“, „Welche Geräte nutzen Sie bevorzugt für das Online-Dating?“ und „Haben Sie schon einmal einen festen Partner oder einen erotischen Kontakt über einen Online-Dating-Dienst kennengelernt?“ 

Top 2: Zwischen Büro und Beziehung: Vergessen wir uns selbst?

Am 14. Februar ist es wieder soweit: Die Restaurants wimmeln nur so vor Pärchen, Blumenläden können sich vor Kunden kaum retten und Verliebte werden kreativ, um sich gegenseitig eine Freude zu machen. Ein guter Anlass um zu reflektieren, wie viel man Zeit man für die Menschen investiert, die man liebt – inklusive der eigenen Person.

  • 83 Prozent der Befragten ist es wichtig, sich selbst etwas Gutes zu tun
  • Zwei Drittel fühlen sich unausgeglichen, wenn sie eine Woche lang nicht ihren Interessen nachgehen konnten
  • 75 Prozent der Männer, im Vergleich zu 66 Prozent der Frauen, machen mehrmals  im Monat oder häufiger etwas für sich selbst

Groupon hat 1.528 Deutsche zu ihrer Freizeitgestaltung und ihrem Kaufverhalten am Valentinstag befragt. Dabei sind vor allem zwei Dinge auffällig: Viele Deutsche nehmen sich sehr selten Zeit für sich selbst und Blumen sind nicht mehr die Nummer Eins im Ranking der beliebtesten Valentinsgeschenke.

Der Alltagsstress lässt grüßen: Fast ein Drittel der Befragten gönnt sich höchstens einmal im Monat etwas Gutes. In der Altersklasse der 35-44 Jährigen sind es sogar 40 Prozent. Gleichzeitig empfinden es 83 Prozent der Befragten jedoch als wichtig oder sehr wichtig, etwas für sich selbst zu tun, auch wenn dies für jeden Vierten zwischen 18-24 Jahren eher weniger relevant ist. Darüber hinaus geben 66 Prozent der Befragten an, sich unausgeglichen zu fühlen, wenn sie eine Woche nicht den eigenen Interessen nachgehen konnten. Dieser Wert nimmt kontinuierlich ab, je älter die Befragten sind. So sind 82 Prozent der 18-24 Jährigen nach einer Woche ohne dem Nachgehen der eigenen Interessen unausgeglichen. Dieser Aussage stimmen hingegen nur 47 Prozent der über 65-Jährigen zu. Gleichzeitig unternehmen 76 Prozent der Befragten über 65 mindestens mehrmals im Monat etwas für sich selbst, was im Altersvergleich überdurchschnittlich viel ist.

Lesen (50 Prozent) und Sport (45 Prozent) zählen dabei zu den Aktivitäten, die die Befragten am liebsten alleine, das heißt ohne den Partner, machen. Filme/Fernsehen schauen (74 Prozent), Spazieren gehen (71 Prozent) und Kulturelle Aktivitäten (56 Prozent) gehören hingegen zu den Dingen, die man gerne gemeinsam mit dem Partner tun möchte. In jedem Fall herrscht Einigkeit darüber, dass es für eine Beziehung von Vorteil ist, auch eigene Interessen zu verfolgen (95 Prozent).

Erlebnisse sind die neuen Blumen: 75 Prozent der Männer geben an, am Valentinstag auf gemeinsame Erlebnisse zu setzen. Geschlechterübergreifend sind es sogar 82 Prozent. Gleichzeitig sind es immer noch 64 Prozent der Männer, die Blumen verschenken. Die meisten Deutschen bevorzugen also etwas zusammen zu unternehmen, um eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, anstatt etwas Materielles zu besorgen. Regionale Unterschiede sind vor allem in der Frage erkennbar, ob überhaupt etwas verschenkt wird. So sind es mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten in Brandenburg, die am Tag der Liebe den Partner beschenken. Iin Schleswig-Holstein sind es lediglich 39 Prozent. Der Valentinstag bietet in jedem Fall eine gute Gelegenheit, um die eigene Freizeitgestaltung zu hinterfragen und wieder mehr Zeit in die eigenen Interessen zu investieren.

Die Studie wurde im Januar 2019 von Groupon unter 1.528 Deutschen durchgeführt.

Top 3: Jeder Fünfte hat schon per Messenger Schluss gemacht

Eine Beziehung digital zu beenden, ist dem Partner gegenüber nicht fair – dieser Meinung ist die Mehrheit der Bundesbürger. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Valentinstages. Mehr als acht von zehn Befragten (83 Prozent) sagen, dass sie es grundsätzlich nicht in Ordnung finden, eine Beziehung per SMS, Messenger oder Mail zu beenden. Jeder Siebte (15 Prozent) findet es dagegen legitim, per WhatsApp, Signal und Co. Schluss zu machen. Vor knapp zehn Jahren waren dies noch deutlich weniger: 2010 hatten in einer gleichlautenden Umfrage lediglich 3 Prozent angegeben, dass Schlussmachen per SMS in Ordnung sei. 92 Prozent waren damals dagegen.

Jüngere haben weniger Skrupel: Bei der Frage, ob das schriftliche Schlussmachen legitim ist oder nicht, sind sich Männer und Frauen einig. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede je nach Alter. In der jüngeren Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen ist das Beziehung-beenden per SMS, Messenger oder Mail bei mehr als jedem Vierten (26 Prozent) akzeptiert. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 22 Prozent, bei den 50 bis 64-Jährigen 10 Prozent und in der Generation 65 Plus 2 Prozent.

Jeder Vierte erfuhr vom Beziehungs-Aus per SMS oder Messenger: Die meisten Beziehungen werden aber weiterhin in einem persönlichen Gespräch beendet. Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) geben an, so schon einmal Schluss gemacht zu haben. Auch hier unterscheiden sich die Einstellungen abhängig vom Alter: Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 57 Prozent, in der Generation 65 Plus 68 Prozent. Die zweithäufigste Methode Schluss zu machen, ist per Anruf. Vier von zehn Befragten (41 Prozent) haben dies schon einmal gemacht. Es folgt das Schlussmachen per SMS oder Messenger, was jeder Fünfte (21 Prozent) schon einmal gemacht hat. Bei den 16- bis 29-Jährigen haben 36 Prozent schon so eine Nachricht an den (Ex-)Partner gesendet. Auf den hinteren Plätzen rangiert das Beziehungs-Aus per Mail. Das haben 9 Prozent schon einmal gemacht. Auch über eine andere Person (9 Prozent), in einem Brief (8 Prozent) und durch Kontaktabbruch (5 Prozent) hat nur eine Minderheit schon einmal Schluss gemacht.

Wie es sich anfühlt, per Textnachricht vom Beziehungs-Aus zu erfahren, kennen viele. Jeder Vierte (25 Prozent) gibt an, dass mit ihm selbst schon einmal per SMS oder Messenger Schluss gemacht worden ist. Bei den 16- bis 29-Jährigen haben 36 Prozent schon so eine Nachricht vom Partner erhalten.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 847 Internetnutzer. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Auf welche Art und Weise haben Sie in der Vergangenheit schon einmal eine Liebes-Beziehung beendet? Bitte geben Sie alle Möglichkeiten an, die Sie je genutzt haben.“, „Auf welche Art und Weise wurde in der Vergangenheit schon einmal eine Liebes-Beziehung von Ihrem Ex-Partner beendet?“ und „Finden Sie es grundsätzlich in Ordnung, eine Beziehung per SMS/Messenger oder E-Mail zu beenden oder finden Sie das grundsätzlich nicht in Ordnung?“

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