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Sympathien für Jauch und Kerkeling

Zwei Drittel der Endverbraucher (67 Prozent) sind der Meinung, dass Werbung mit Testimonials in erster Linie dem werbenden Prominenten nutzt. Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact und die Marketingfachzeitschrift absatzwirtschaft befragten im August Endverbraucher und Marketing-Entscheider zur Werbewirkung von Prominenten.

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Dass der Einsatz von prominenten Testimonials zukünftig unverändert hoch bleibt, äußern in der Erhebung rund die Hälfte aller Befragten. Auch dass die beworbene Marke mit dem Image der Testimonial-Persönlichkeit optimal übereinstimmen müsse, bestätigen Verbraucher wie Marketing-Experten. Dennoch schätzen Endverbraucher die Glaubwürdigkeit der aktuellen Testimonialwerbung in Deutschland allgemein nicht sehr hoch ein: 67 Prozent sind der Meinung, dass diese Werbeform in erster Linie dem werbenden Prominenten nutze.

Deutlicher Gewinner unter den prominenten Werbestars ist Günther Jauch. Der Sympathieträger liegt bei den Marketing-Entscheidern ganz weit vorne: 15 Prozent finden Jauch für das eigene Unternehmen interessant. Bei den Verbrauchern gewinnt Hape Kerkeling durch seine momentan große Popularität sogar knapp vor Günther Jauch. Einig sind sich sowohl Verbraucher als auch Marketing-Entscheider bei spezifischen Promi-Attributen: Mario Adorf spricht eher ältere Zielgruppe an, Günther Jauch gilt als besonders glaubwürdig, ist beliebt und sympathisch. Und Michael Ballack überzeugt eher die weibliche, Michelle Hunziker erwartungsgemäß eher die männliche Zielgruppe.

Nach Meinung der Verbraucher und Experten sind nicht alle Promi-Werbeauftritte gelungen: Franz Beckenbauer wirbt mit zu vielen Produkten, Dieter Bohlen wird als risikoreich und unglaubwürdig eingeschätzt. Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie.

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