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Social Media, Homepage, Voice Commerce: Gibt es Hoffnung für die digitale Zukunft der Baumärkte?

In der Vergangenheit hat sich die Baumarktbranche mit dem digitalen Wandel nicht sehr leicht getan. Obi war zwar schon 2001 mit einem Online-Shop im Netz, aber viele andere Player im Markt haben sich deutlich schwerer getan. Wie sieht es nun aus in der digitalen Welt der Baumärkte? Ein Überblick.

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Dass die Betreiber der Baumärkte weiterhin noch keinen ausreichenden Fokus auf digitale Entwicklungen legen, sieht man an der mobilen Ladezeiten der Online-Shops. Hier liegen die Baumärkte mit einem Page-Speed-Score von 13 bis 43 deutlich hinter anderen Händlern wie Breuninger mit 63 oder Bücher.de mit einem Score von 92. Die Rewe-Tochter Toom, Nummer fünf der Branche in Deutschland, hat immer noch keinen eigenen Online-Shop und kommt nicht über eine Click-and-Collect-Funktionalität hinaus.

Dabei sind Kunden so loyal, wenn es um ihren Baumarkt geht. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der Mediaagentur Initiative, zum Einkaufs- und Social-Media-Verhalten der Deutschen im Bereich Heimwerken. Die Bekanntheit der verschiedenen Marken ist ungebrochen:

Die langsame Digitalisierung der Branche hat viele Gründe: Investitionen in die Standorte, die Komplexität in den Altsystemen, aber auch überholte Unternehmens- und Führungskulturen. Wie positionieren sich die Baumärkte nun in den sozialen Netzwerken? Youtube ist gerade im Bereich Heimwerken ganz vorne mit dabei. Denn DIY-Videos werden von den Usern gerne gesehen.

Online versus Laden

Die Entscheidung, ob der Kunde das gewählte Produkt direkt im Baumarkt kauft oder sich lieber aus dem Online-Shop bedient und das Produkt nach Hause oder auf die Baustelle liefern lässt, wird künftig über das Smartphone gesteuert.

Die Anbieter, die künftig unter den ersten drei Platzierungen sein möchten, müssen höhere Marketingkosten einkalkulieren, vor allem für den Bereich DIY. Hier wurden im Laufe der Jahre gezielt schnelldrehende Sortimente aufgebaut, um die Verbraucher regelmäßig zur Rückkehr auf die Verkaufsflächen oder in den Online-Shop der Anbieter zurückzuholen. Hier denke man zum Beispiel an den großen Erfolg der Farbenabteilungen, die immer wieder umgebaut werden, um dem Zeitgeist Rechnung zu tragen.


Jetzt steht aber schon der nächste Megatrend am Eingang der Baumärkte und bittet um Einlass: Voice Commerce. Mehr zum Thema Voice Commerce lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der absatzwirtschaft. Die Autoren Ralf Strehlau, geschäftsführender Gesellschafter von Anxo Management Consulting und Präsident Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) und Volker Treffenstädt, Partner der Anxo Management Consulting und ehemaliger Managing Director bei Baumarkt direkt, schreiben über das neue Phänomen und wie Baumärkte es nutzen sollten.


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