Suche

Anzeige

SAP und Sybase wollen Unternehmen mobiler machen

Unternehmenssoftwareanbieter SAP und Mobilitätssoftwareanbieter Sybase informieren erstmals über die gemeinsame Produktausrichtung der fusionierten Unternehmen und ihre künftige Strategie. Die Partner hätten ab Bekanntgabe der Übernahmepläne am 12. Mai 2010 Roadmaps und Produktinnovationen entwickelt, sodass sie nach eigenen Angaben nun Marktführer für Unternehmensanwendungen, Geschäftsanalysen und mobile Infrastrukturen sind.

Anzeige

SAP bestätigte, dass Sybase als unabhängiges Unternehmen bestehen bleiben wird und dass Kundeninvestitionen in Sybase-Produkte geschützt und unterstützt werden. Vor dem Hintergrund, dass mobile Endgeräte sich zum neuen Desktop entwickelt haben, präsentieren SAP und Sybase ihre strategische Produktausrichtung sowie geplante Co-Innovationen in den drei Kernbereichen Unternehmensmobilität, Geschäftsanalyse und Informationsmanagement im Unternehmen (Enterprise Information Management, EIM). Damit hättten sie die Voraussetzung für ihre Vision eines „kabellosen“ Unternehmens geschaffen.

Der Zusammenschluss bedeute einen signifikanten Wandel in der Branche. „Die Roadmap und zukünftige Strategie, (…), positioniert SAP als das einzige Unternehmen, das eine vollständige Unternehmenssoftware-Suite und neueste Business-Intelligence-Lösungen jederzeit und auf jedem Endgerät anbieten kann“, bekräftigen die Co-CEOs von SAP Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe. Die Fusion sei kundenfokussiert und biete diesen einen einzigartigen Mehrwert in den Bereichen Mobilität, Geschäftsanalysen und Informationsmanagement. „Bei Sybase haben wir in den letzten acht Jahren unsere „Unwired Enterprise“-Strategie erfolgreich verfolgt und sind Marktführer im Bereich mobiler Unternehmenslösungen geworden“, erklärt John Chen, CEO von Sybase.

Innerhalb der nächsten neun Monate möchten die Firmen ihre Technologien zusammenführen, um eine mobile Plattform auf der Basis offener Standards zu liefern. Die Plattform soll auf allen großen mobilen Betriebssystemen laufen und wesentliche Endgeräte unterstützen. Mit dieser Plattform könnten Kunden und Partner neue mobile Lösungen auf der Basis existierender Anwendungen bauen. Darüber hinaus würde SAP neue mobile Lösungen für alle Produkte zeigen. Beispielsweise sei bereits eine mobile Vertriebslösung für das Kundenbeziehungsmanagement verfügbar.

Zudem würden SAP und Sybase das umfassendste Lösungsportfolio der Branche für EIM vorstellen. SAP Business Suite und andere Lösungen sollen für die Datenmanagement-Server von Sybase portiert, zertifiziert und optimiert werden. Kunden hätten dadurch eine größere Auswahl an Datenbankplattformen für SAP-Anwendungen. Die beiden Unternehmen würden auch eine optimierte Infrastruktur für Datenanalysen bieten. Die Integration von Business-Intelligence (BI)-Lösungen aus dem SAP-Business-Objects-Portfolio mit den Datenmanagement-Servern gewährleiste die durchgehende Funktionalität – von der Suche (Enterprise Information Management) über das Speichern (Berechnungsfunktionen und Speicher-Engine für Transaktionen, Data-Marts, Data-Warehouse) hin zur Nutzung (Berichte und Analysen zu Abfragen, Scorecards, Dashboards, OLAP-Tools, mobile BI). Laut dem Analystenhaus Gartner werde die Penetrationsrate mobiler Nutzung bis zum Jahr 2014 auf 90 Prozent steigen, mit 6,5 Milliarden Funkverbindungen.

www.sap.de,
www.sybase.de

Anzeige

Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

“Zero-Based Re-Habiting”: Wachstum im New Normal

In vielen Ländern hat der Lockdown mehrere Monate lang angehalten, in manchen hat…

GAFA mit Milliarden-Gewinnen in der Corona-Krise

38 Milliarden Dollar – so viel haben die vier Tech-Riesen Google, Amazon, Facebook…

Conti-Chef Degenhart legt Amt vorzeitig nieder

In den vergangenen Wochen kursierten Spekulationen über einen Wechsel an der Spitze von…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige