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Publikumszeitschriften leiden unter Anzeigenschwund

Die Zeitschriftenverleger blicken auf ein insgesamt sehr verhaltenes Anzeigenjahr 2008 zurück, das bereits erste Spuren des konjunkturellen Abschwungs aufweist. Laut der heute in Berlin vom VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger veröffentlichten Analyse hat sich das Volumen der Anzeigenseiten in Publikumszeitschriften im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent gegenüber 2007 reduziert. Angesichts schwieriger wirtschaftlicher Perspektiven wurden die Marketingbudgets in vielen Unternehmen gekürzt.

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Dies gilt insbesondere für die Automobil- und Finanzwirtschaft. „Die Finanzkrise hat erste Bremsspuren im deutschen Werbemarkt hinterlassen. Davon haben sich auch die Publikumszeitschriften nicht abkoppeln können“, bilanzierte Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ, das Anzeigenjahr 2008. Die meisten Anzeigenseiten unter den klassischen Kaufzeitschriften veröffentlichten 2008 der Stern (3 500 Anzeigenseiten, – 12 Prozent), gefolgt von Focus (3 145 Anzeigenseiten, – 19,5 Prozent), Spiegel (3 112 Anzeigenseiten, – 10,1 Prozent), Wirtschaftswoche (2 901 Anzeigenseiten, – 9,9 Prozent) und ct’ Magazin für Computertechnik (2.589 Anzeigenseiten, + 1,4 Prozent).

Stabile oder steigende Anzeigenvolumina verzeichneten im vergangenen Jahr die wöchentlichen und monatlichen Frauenzeitschriften, die Kinderzeitschriften sowie die Reisemagazine. Überproportional, das heißt durchweg zweistellige Steigerungen der Anzeigenseiten konnten im vergangenen Jahr vor allem folgende Titel realisieren: myself, in – Das Star & Style Magazin, Bild der Frau, Leben + Erziehen, Essen & Trinken, Landlust und Tina.

Auch in das neue Jahr blicken die Zeitschriftenverlage nach wie vor skeptisch. Für 2009 rechnet der VDZ erneut mit leicht rückläufigen Investitionen in die Werbung insgesamt und in Publikumszeitschriften. Gleichwohl sieht der VDZ auch in der gegenwärtig schwierigen Marktlage positive Impulse. Busch: „Gerade in schwierigen Zeiten erweisen sich die klassischen, reichweitenstarken Kommunikationskanäle wie Print und TV als bewährte und unverzichtbare Werbeträger für die Positionierung von Marken und die Stimulierung des Abverkaufs.“

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