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Polygamie und Sexting in der Werbung: Calvin Klein wirbt im Tinder-Style

It's all about Sex: Das Modelabel Calvin Klein setzt in seiner neuen Jeans-Werbekampagne auf das Tinder-Prinzip und integriert sexy Textnachrichten in seine Kampagnenfotos. CK Jeans will damit die angebliche Realität junger Erwachsener einfangen – zwischen nächtlichen Chats, offenen Beziehungen, Sex zu dritt und One-Night-Stands.

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Von Nora Burgard-Arp, meedia.de

“Raw Texts, real stories” (“Rauhe Nachrichten, echte Geschichten”) ist der Slogan der Herbst-Kampagne von Calvin Klein Jeans. Auf Fotos und in Videos zeigt sie junge New Yorker, die sich spontan zum Sex verabreden, heiße Bilder verschicken und in einer Nacht zwischen zwei Partnern wechseln. Alles im Look der Dating-App Tinder:

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Die Geschichten der Protagonisten sollen auf realen Twentysomethings aus New York City basieren und die eingebundenen Chat-Dialoge von Tinder inspiriert sein. “Wir zeigen die Wahrheit über Dating”, erklärt Melissa Goldie, Marketingchefin von Calvin Klein. Die Art und Weise, wie sich junge Leute kennenlernen, habe sich im digitalen Zeitalter grundlegend geändert, es sei vor allem freier und unmittelbarer geworden, so Goldie.

CK Jeans will mit der Kampagne einen Dialog über das digitale Dating-Verhalten starten – und gleichzeitig provozieren. Melissa Goldie betont: “Das Ziel ist es immer, ein Produkt zu verkaufen. Aber eine relevante Marke zu sein, bedeutet, dass jeder über dich sprechen muss. Und Relevanz ist der Antrieb von Kommerz.”

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