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Partnerschaft im Bereich Retail Media: Otto Group kooperiert mit Werbeplattform Criteo

Arbeiten nun gemeinsam an neuen Erlösquellen: Criteo und Otto

Die Otto Media Group hat eine Kooperation mit der Werbeplattform Criteo im Bereich Retail Media verkündet. Bereits ab dem vierten Quartal 2018 können Händler der Otto Group zusätzliche Erlösquellen erschließen. Am Rande einer Konferenz gab das Unternehmen zudem bekannt, dass der traditionsreiche Katalog ab Herbst eingestellt wird.

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“Mit Criteo Sponsored Products bieten wir in Deutschland seit einem Jahr Markenherstellern die Möglichkeit, Konsumenten im Kaufentscheidungsprozess auf Händlerseiten für ihre Produkte zu gewinnen”, erklärt Alexander Gösswein, Regional Managing Director DACH, MEA und Russland bei Criteo, die Partnerschaft mit Otto in der Pressemitteilung. Bei Händlern sei die Lösung beliebt, “da sie hierüber ihren Websitetraffic und damit ihre Zielgruppen monetarisieren können, während die Abverkäufe weiter auf ihren Seiten stattfinden.“

Aufmerksamkeit für Produkte

Aus Sicht von Torsten Ahlers, Geschäftsführer der Otto Group Media, ermöglicht dieser Schritt, den Shops der Otto Group “weitere Erlösmöglichkeiten anbieten zu können.” Dazu gehöre unter anderem die Chance, auf bereits bestehende Criteo-Partner zuzugreifen. “Außerdem können wir damit auch die Kampagnen auf externes Inventar verlängern“, sagt Ahlers.

Criteo ist eine Advertising-Plattform und deren Produkte sind sogenannte Native Product Ads, die in Onlineshops und Apps über den gesamten Kaufprozess angezeigt werden. Die Logik dahinter: Mit solchen Ads generieren Händler zusätzliche Einnahmen von Marken, deren Produkte im Shop des jeweiligen Händlers verfügbar sind. Steve Treybig, Head of Sales Cooperation beim Online-Händler BAUR analysiert das wie folgt: “Mit Criteo Sponsored Products bieten wir Brands einen Weg an, die Aufmerksamkeit für ihre Produkte zu erhöhen und ihre Sales messbar zu steigern.“

Die Otto Media Group gab die Partnerschaft auf den Digital Marketing Days in Berlin bekannt und teilte zudem mit, dass der traditionsträchtige Katalog im Herbst eingestellt wird. Das immer mehr zum Marketingtool umfunktionierte Printprodukt habe aufgrund der Digitalisierung des Handels einer immer geringere Rolle im Vertrieb gespielt. Daher werde das Produkt nun komplett eingestellt.

(tb)

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