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Optimistische Einkommensaussichten stimulieren Konsumneigung

Bessere Stimmung als im Vormonat: Das Konsumklima in Deutschland stoppt seinen Abwärtstrend. Dies hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durch Verbraucherbefragungen herausgefunden. Für November prognostiziert der Gesamtindikator 8,5 Punkte nach revidiert 8,4 Punkten im Oktober. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung legen etwas zu, während sich die Konjunkturerwartung kaum verändert.

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Im Oktober zeigen sich die deutschen Verbraucher offenbar weniger beeindruckt von der anhaltend angespannten geopolitischen Lage und der damit einhergehenden konjunkturellen Abkühlung als noch im Monat zuvor. Nachdem die Konjunkturerwartung in den beiden letzten Monaten drastisch eingebrochen war, stabilisiert sie sich im Oktober wieder. Aktuell weist der Indikator 4,3 Zähler auf und liegt damit weiter über seinem langjährigen Durchschnittswert von null Punkten. Damit trotzen die Konjunkturaussichten der Verbraucher den zuletzt spürbar schwächer gewordenen Wirtschaftsdaten.

Gute Beschäftigungslage und niedrige Inflation

Nachdem die Einkommenserwartung zweimal hintereinander an Punkten verloren hatte, kann sie sich im Oktober wieder verbessern. Nach einem Plus von 3,5 Zählern verzeichnet der Indikator nun 46,9 Punkte. Er liegt damit deutlich über Vorjahresniveau und bestätigt sein exzellentes Niveau.

Die von Optimismus geprägten Einkommensaussichten gehen, wie auch in den vergangenen Monaten, vor allem auf die überaus stabilen Verhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt zurück. Die gute Beschäftigungslage ist zudem dafür verantwortlich, dass auch die Erwerbseinkommen spürbar steigen können. In Verbindung mit einer Inflationsrate von deutlich unter einem Prozent sorgt dies real für ein Plus im Portemonnaie.

Von den steigenden Einkommenserwartungen kann im Oktober auch die Anschaffungsneigung profitieren. Der Indikator gewinnt 3,1 Punkte hinzu und weist nun 45,6 Zähler auf. Damit liegt er wieder leicht über seinem entsprechenden Vorjahresniveau.

Sollte es jedoch zu einer weiteren Verschärfung der Lage in den Krisenregionen kommen, geben die Marktforscher zu bedenken, werde dies wohl auch für das Konsumklima zu einer Belastung werden. Vor allem ausbleibende Erfolge bei der Bekämpfung von Ebola oder eine weitere Ausbreitung der Seuche in Europa würden auch dem Konsumklima einen empfindlichen Schlag versetzen.

(GfK/asc)

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