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Larissa Pohl soll Benjamin Minack an der GWA-Spitze ablösen

Pohl
Larissa Pohl ist bereit für die Nachfolge von GWA-Präsident Benjamin Minack. © Wunderman Thompson

Präsident Benjamin Minack will bei den Vorstandswahlen des Gesamtverbands der Kommunikationsagenturen (GWA) im November nicht erneut antreten. Für die Fortführung des Amts steht bereits eine Kandidatin in den Startlöchern: Larissa Pohl, CEO von Wunderman Thompson Deutschland.

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Benjamin Minack wird das Amt als GWA-Präsident im November 2021 niederlegen, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. “Der Verband als Bündnis vielfältiger Agenturen ist dank des Einsatzes des gesamten Vorstands sowie der Geschäftsstelle so schlagkräftig, divers und attraktiv wie niemals zuvor”, sagt Minack. Und es sei schon jetzt “ein guter Zeitpunkt, dem Team der Geschäftsstelle und meinen Vorstandskolleg*innen für die tolle und fruchtbare Zusammenarbeit zu danken”.

Auf den Gründer und CEO der Agenturgruppe Ressourcenmangel warten “außerhalb des Verbands andere Aufgaben, die mich zukünftig zu 100 Prozent fordern”.

Larissa Pohl kandidiert

Wie der GWA bekannt gab, habe Minack bereits Vizepräsidentin Larissa Pohl gebeten, sich um das Amt der Präsidentin und damit seine Nachfolge zu bewerben. „Larissa ist eine der profiliertesten Akteurinnen unserer Branche. Vor ihrer integrativen Leistungsfähigkeit und analytischen Kraft habe ich viel Respekt. Ihre tiefe Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge unseres Geschäfts und ihre Ideen zur Zukunft der Agenturen machen sie zu einer besonderen Impulsgeberin“, sagt der scheidende GWA-Präsident Minack.

Als Vizepräsidentin ist Pohl bereits heute eine treibende Kraft im GWA-Vorstand und im gesamten Verband. Und die Chefin von Wunderman Thompson Deutschland hat dem Vorstand ihre Bereitschaft mitgeteilt, im November zu kandidieren.

GWA wächst und wird diverser

In der Zeit von Minacks Präsidentschaft ist der GWA nach eigenen Angaben “stark gewachsen und der Verband konnte die Mitgliederzahl auf 131 steigern”. 50 Agenturen sind in seiner Amtszeit neu eingetreten. Dabei sei der Verband auch diverser geworden. Es sind PR-, Media-, Influencer-Marketing-, Event-, Design- und zahlreiche andere Spezialagenturen eingetreten.

“Ich bin mit dem Ziel angetreten, den Verband zu öffnen, mit größerer Vielfalt zu wachsen und ihn die heutige Branchenrealität noch stärker repräsentieren zu lassen. Da haben wir bereits viel erreicht, auch wenn dieser Prozess in einer sich permanent wandelnden Branche niemals gänzlich beendet sein wird”, sagt Minack.

Mehr Gehör im politischen Berlin

Der GWA hat in Minacks Amtszeit zudem seine politische Arbeit in Berlin intensiviert und ist hier im Sinne der Mitglieder zu wichtigen Themen und Gesetzgebungsverfahren angehört worden. Außerdem startete und intensivierte der Verband erfolgreich Initiativen in den Bereichen Weiterentwicklung des Agenturen-Geschäftsmodells, Diversity und Gleichstellung und forcierte den Austausch der Agenturen untereinander.

Auch konnte die Bedeutung des Aushängeschilds und Effektivitäts-Awards Effie Germany weiter gesteigert werden. Nie zuvor hat es so viele Einreichungen gegeben wie in den Jahren 2020 und 2021. Insbesondere geht zudem die Initiative zur richtigen Agenturauswahl auf Minack zurück. Zum Beispiel sind die Webseite www.die-richtige-agentur.de, eine Konferenz zusammen mit dem “Handelsblatt”, die Überarbeitung des GWA-Jahrbuchs und zahlreiche Ratgeber- und Inspirationsformate Teil dieser Initiative gewesen.

In den vergangenen 18 Monaten war der GWA im Zuge der Coronavirus-Pandemie besonders gefordert. Um Agenturen in schwieriger Zeit zu unterstützen, fuhr der Verband Austausch-, Support- und Beratungsangebote hoch und öffnete sich zudem auch für Nichtmitglieder. Rund 500 Agenturen akkreditierten sich, um von den Angeboten des GWA kostenfrei zu profitieren. Innerhalb von zwölf Monaten zählte der GWA mehr als 2000 Anmeldungen zu coronaspezifischen Beratungsveranstaltungen. In dieser Zeit warb der GWA unter Führung von Minack im politischen Berlin auch um Unterstützung für die deutsche Agenturbranche.

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