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Krise hat Einfluss auf das Schenkverhalten

Zwar ist und bleibt das beliebteste Geschenk der Deutschen über alle Altersstufen hinweg das Buch, jedoch wird auch Unterhaltungselektronik gerne verschenkt. Das geht aus einer Studie hervor, für die das Marktforschungsinstitut K&A Brand Research und des Online-Panel Respondi 1000 Teilnehmer befragten.

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Während Bücher und Kleidung bei Mädchen danach beliebter sind, würden sich 60 Prozent der Jungen über Unterhaltungselektronik freuen. Die Jüngeren unter ihnen begeistern sich zudem vor allem für Lego und Baukästen. Bei Kaufentscheidungen der Schenkenden spielen auch Altersunterschiede eine Rolle. Unter-Dreißigjährige würden eher Spielzeugklassiker wie Gesellschaftsspiele, Bastelbedarf und Puzzles kaufen, wohingegen die ältere Generation der Schenker verstärkt auf Elektronik setzt.

Trotz der herrschenden Wirtschaftskrise stehe der große Run auf die Geschäfte noch aus. Zwar hätten 60 Prozent der Befragten angegeben, genauso viel Geld für Geschenke ausgeben zu wollen wie im vergangenen Jahr, aber immerhin fast ein Drittel plant sich einzuschränken. Lediglich 15 Prozent der 25- bis 29- Jährigen wollen auch bei Geschenken sparen, aber fast die Hälfte der 50- bis 59- Jährigen. Analog dazu plant fast ein Viertel der Twens, in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke auszugeben als 2008. „Das ist eine interessante Entwicklung. Die jüngeren Menschen agieren optimistischer in der Krise, während die Älteren sich deutlich vorsichtiger verhalten wollen.“, sagt Ralph Ohnemus, Vorstandsvorsitzender der K&A Brand Research.

Jedoch hat sich bei weitem nicht jeder schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke gemacht. Zwölf Prozent der Befragten wissen noch nicht, was sie schenken werden. Darüber hinaus haben nur 63 Prozent derjenigen, die wissen, was sie schenken, schon Präsente gekauft.

www.ka-brandresearch.com

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