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Handel mit dem Staat per Internet

Vier von fünf Einkäufern in den Behörden haben keine Erfahrung mit Ausschreibungen über das Internet. Lediglich bei neun Prozent der Befragten steht das Thema oben auf der Agenda. Mit diesem Ergebnis wartet die Studie "Public Electronic Procurement" (Öffentliche elektronische Beschaffung) der Universität Witten-Herdecke auf, die den Entwicklungstand des kommunalen Beschaffungswesens im Internet analysiert hat.

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Viele Kommunen würden sich ihrer Internet-Auftritte rühmen, doch
dienten diese vor allem der touristischen Darstellung oder als
virtuelle Rathäuser, mit denen bereits 56 Prozent der
Dienstleistungen digitalisiert werden. Die aber seien kaum gefragt.
Nur 25 Prozent der Bürger fordern eine Online-Kommune, wogegen
sechzig Prozent der deutschen Unternehmen mit dem Staat gerne per
Internet handeln würden. Aber erst neun Prozent der öffentlichen
Aufträge werden elektronisch vergeben.

Als Haupthemmnis wird mit 34 Prozent vor allem das von der EU
mitbestimmte Vergaberecht angeführt, das einer Ausschreibung im
Internet entgegenstehen soll. Doch derartige Bedenken seien
unbegründet, stellt die Studie fest. Nach der Novellierung des
EU-Vergaberechts fordere Brüssel geradezu die Internetausschreibung.

Mit Cosinex.com gibt es eine erste vergaberechtskonforme
deutsche Behördenplattform im Internet, auf der schon für mehr als
200 Kommunen und für die Bundeswehr die Beschaffung organisiert wird.
Mehr als tausend Unternehmen haben sich hier bereits registrieren lassen.
Die
Studie hat ermittelt, dass die elektronische Abwicklung die Verwaltungskosten um 25 bis 75
Prozent und die Einkaufspreise um durchschnittlich zehn bis dreißig
Prozent senken würde. Hinzu kämen die Beschleunigung des Prozesses und
sinkende Lagerhaltungskosten. Bundesweit könnten so dreißig bis
sechzig Milliarden DM Steuergelder gespart werden.

www.cosinex.com

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