Suche

Anzeige

Experte rechnet mit zusätzlichen Rabatten auf Elektroautos

Die Zahl der Ladepunkte - ob öffentlich oder privat - soll deutlich steigen, um der wachsenden Zahl von Elektroautos gerecht zu werden. © John Cameron / Unsplash

Neuwagenkäufer können sich nach Einschätzung des Branchen-Experten Ferdinand Dudenhöffer auf zusätzliche Rabatte bei emissionsarmen Autos einstellen. Im kommenden Jahr müssten die Hersteller die Verkäufe von Hybriden, Elektroautos und Kleinwagen steigern, um die neuen CO2-Regeln der EU zu erfüllen.

Anzeige

Neuwagenkäufer können sich nach Einschätzung des Branchen-Experten Ferdinand Dudenhöffer auf zusätzliche Rabatte bei emissionsarmen Autos einstellen. Im kommenden Jahr müssten die Hersteller die Verkäufe von Hybriden, Elektroautos und Kleinwagen steigern, um die neuen CO2-Regeln der EU zu erfüllen, heißt es in der regelmäßigen Rabattstudie von Dudenhöffers CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen.

“Nach heutigem Bild werden die Händler einen Großteil der Rechnung durch höheren Rabattdruck bezahlen.”
Ferdinand Dudenhöffer zum Ergebnis der aktuellen Rabattstudie

An die Stelle der nahezu ausgelaufenen Preisnachlässe beim Eintausch alter Dieselfahrzeuge würden 2020 sogenannte CO2-Rabatte treten, meint Dudenhöffer. Der Opel-Mutterkonzern PSA habe bereits den Händlern seiner Hauptmarke Peugeot harte Zielvorgaben für Elektroautos und CO2-Quoten gemacht. Die Schwestermarke Opel und andere Hersteller würden voraussichtlich folgen. “Nach heutigem Bild werden die Händler einen Großteil der Rechnung durch höheren Rabattdruck bezahlen”, erklärte der Studienleiter.

Weniger Sonderangebote und Diesel-Umtauschprämien

Im November hatten die Marktbeobachter am deutschen Markt vergleichsweise geringe Preisnachlässe registriert. Es gab weniger offen beworbene Sonderangebote, deren durchschnittlicher Kundenvorteil zudem geringer ausfiel als vor einem Jahr.

Die Diskussion um Dieselfahrverbote habe sich beruhigt und werde von den Autokäufern weniger ernst genommen, hieß es. Mit Ausnahme von BMW und Mercedes biete kein Autobauer mehr Umtauschprämien für alte Diesel. Dafür würden auslaufende Elektromodelle wie der Seat Mii mit niedrigen Leasingraten in den Markt gedrückt.

dpa/tht

absatzwirtschaft+

Sie wollen weitere relevante Informationen und spannende Hintergründe für Ihre tägliche Arbeit im Marketing? Dann abonnieren Sie jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.

Anzeige

Vertrieb

Paketboom zu Weihnachten: Hermes erwartet Rekordmengen

Die Paketdienstleister stehen vor der heißesten Zeit des Jahres: Zwischen dem "Black Friday" Ende November und Heiligabend brummt das Geschäft. Während Hermes fest mit einem neuen Rekordaufkommen von Paketen rechnet, stellt sich Konkurrent DHL immerhin "auf mögliche Rekordmengen" ein. mehr…


 

Newsticker

DB-Vorstand: “Ich würde eher von erfahren als von alt sprechen”

Etwa die Hälfte der rund 330.000 Beschäftigten wird die Deutsche Bahn altersbedingt in…

Manifest gegen Sexismus in der Werbebranche

Der Ad Girls Club, eine Initiative, die sich gegen strukturellen Sexismus in der…

Vorbild Google: Facebook will seinen Firmennamen ändern

Facebook plant eine Umbenennung des Unternehmens. Dadurch will der Tech-Konzern einem Medienbericht zufolge…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige