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Die Segmente der Publikumszeitschriften entwickeln sich heterogen

Die Auflagen der deutschen Publikumszeitschriften entwickeln sich im IV. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahr in der Summe stabil. In den einzelnen Segmenten zeigt sich ein uneinheitlicheres Bild.

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Dies teilt der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) nach Auswertung der Auflagenmeldungen von 406 Titeln im VDZ-Auflagendienst mit. Der Meldung zufolge stieg die Summe der verkauften Auflage aller erfassten Titel gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent. Die Auflagenentwicklung in den einzelnen Zeitschriftensegmenten und bei den einzelnen Titeln verlief dabei heterogen.

Mehr Exemplare als noch im Vorjahr verkauften insbesondere die Wissensmagazine (+ 7,7 Prozent), die monatlichen Frauenzeitschriften (+ 4,3 Prozent), die IT- und Telekommunikationszeitschriften (+ 2,0 Prozent) und die Programmzeitschriften (+ 1,4 Prozent). Dabei spielten teilweise auch neue Titel wie TV Digital (1 301 010 verkaufte Exemplare) eine wichtige Rolle. Stabile Auflagen erzielten die Segmente der 14täglichen Frauenzeitschriften, der Elternzeitschriften, der Jugendzeitschriften, der Reisemagazine sowie der Wirtschaftsmagazine. Viele Zeitschriften haben aber auch weiterhin mit der zurückhaltenden Konsumhaltung der Verbraucher zu kämpfen. Wie ein Sprecher des VDZ mitteilte, spürten die Verlage im Handel auch weiterhin die anhaltende Nachfrageschwäche des privaten Konsums.

Bei den aktuellen Wochen- und Nachrichtenmagazinen verkaufte der Stern im zurückliegenden Quartal 1 090 755 Exemplare (+ 2,3 Prozent), Der Spiegel 1.075.946 (- 2,9 Prozent) und Focus 752 527 (- 1,8 Prozent).

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