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Deutsche Markenhändler fürchten Verschärfung des Wettbewerbs im Automobilvertrieb

63 Prozent der markengebundenen Autohändler in Deutschland erwarten von der Neuordnung der Wettbewerbsvorschriften für die Kraftfahrzeugbranche hauptsächlich Nachteile.

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Lediglich sechs Prozent rechnen mit
Vorteilen aus der neuen GVO. Dem sich verschärfenden Wettbewerb gilt die größte
Sorge der deutschen Markenhändler. Dies sind die Kernergebnisse einer
repräsentativen telefonischen Umfrage, die die Automobilmarktforschung von TNS EMNID
bereits im Frühjahr unter mehr als 2.400 markengebundenen Autohäusern in Deutschland
durchgeführt hat.

So wird die Benachteiligung des Händlers und der Wegfall kleinerer Betriebe zu 16 Prozent
genannt, die Aufhebung des Gebietsschutzes und „jeder könne alles kaufen oder
verkaufen“ zu 15 Prozent sowie die Konkurrenz durch Kaufhäuser, Supermärkte,
Baumärkte von elf 11Prozent. Dagegen hat sich die Hypothese, dass die Einstellungen
zu den erwarteten Änderungen im Vertrieb stark von der Händlergröße differenziert
werden, nicht bestätigt.

Erstaunlich sei, dass jeder vierte Händler auch ausgewogene Auswirkungen erwarte, also gleichermaßen Vor- und Nachteile sehe, so Stoyan Kamburow, Leiter der Automobilmarktforschung bei TNS EMNID. Wichtigste Vorteile sehen die Händler in der
Mehrmarkenfähigkeit (12 Prozent Nennungen), einer größeren unternehmerischen
Freiheit (vier Prozent) und dem Wegfall des Gebietsschutzes (drei Prozent).
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken bezüglich der erwarteten Änderungen
sind relativ groß. Am positivsten eingestellt sind Chrysler, Nissan und Smart-
Händler, am negativsten – Fiat, Volvo und Volkswagen-Händler.

www.emnid.tnsofres.com

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