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Datensicherheit beim Onlineshopping im Fokus

Experten der Internetbranche halten die Zahlungsart „Rechnung nach Lieferung“ mit 84 Prozent nach wie vor für die sicherste Methode. Allen Debatten um die Datensicherheit zum Trotz wurden Paypal mit 56 Prozent und Kreditkarte mit 39 Prozent als sichere Zahlungsart eingestuft. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der Internet World Messe durchgeführte Befragung unter 1 000 Fachleuten durch das Institut ibi research an der Universität Regensburg.

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Vertrauen und Verlässlichkeit in Zahlungsverfahren sind Schlüsselfaktoren sowohl für den stationären als auch den Onlinehandel, so das Fazit der Experten. Nur zwölf Prozent der Befragten hegen keinerlei Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit beim Einkaufsbummel im Netz. Immerhin jeder Achte hat selbst schon negative Erfahrungen mit der Datensicherheit beim Onlineshopping gemacht. Vor allem wurden hier die Problematik von Werbe- und Spam-Mails sowie der Missbrauch von Kreditkartendaten angesprochen.

Onlineshopping via Tablets wird zunehmen

Aber auch der stationäre Handel steht mit den mobilen Zahlungsmöglichkeiten vor neuen Herausforderungen. Dank der NFC-Technologie kann mittlerweile kontaktlos mit dem Smartphone bezahlt werden. Zwar ist dies noch Zukunftsmusik, da derzeit nur wenige mobile Geräte mit dem NFC-fähigen Chip ausgestattet sind, 74 Prozent der Experten sehen hier jedoch enormes Potenzial. 46 Prozent glauben, dass Tablet-Computer in Zukunft häufiger als Kassenterminal eingesetzt werden.

Der Couch-Commerce erobert die Wohnzimmer – auch darin sind sich die Experten einig. Den wichtigsten Grund, den Einkaufsbummel online zu tätigen, sehen 88 Prozent der Befragten in der Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten, 77 Prozent in der Zeitersparnis. Eine große Mehrheit von 92 Prozent ist der Meinung, dass vor allem die Tablets in Zukunft häufiger beim Onlineshopping eingesetzt werden. Auch bei den Befragten selbst erfreuen sich die Tabletgeräte immer größerer Beliebtheit. So ist deren Verbreitung unter den Experten überproportional hoch und bereits über die 50-Prozent-Marke gestiegen. Damit gewinnen die mobilen Geräte weiter die Oberhand: 91 Prozent nutzen Notebooks, 88 Prozent haben ein Smartphone und 54 Prozent sind im Besitz eines Tablet-PCs. Der Einsatz von Desktop-Computern beträgt derzeit 66 Prozent und erscheint im Vergleich zu den mobilen Geräten eher gering.

Einfache Rücksendemöglichkeit erhöht Umsatz

Auch zu der neuen EU-Verbraucherrechterichtlinie für Versandhändler, die bis Mitte 2013 in einer nationalen Gesetzgebung geregelt werden muss, äußerten sich die Experten. Versandhändler sind dann bei Retouren berechtigt, die Kosten für die Warenrücksendung unabhängig vom Bestellwert auf den Verbraucher zu übertragen. 66 Prozent der Befragten glauben jedoch, dass sich viele Onlinehändler trotzdem weiterhin an den Rücksendekosten beteiligen werden. Weitere 66 Prozent stützen diese Aussage mit der Annahme, dass es zu höheren Umsätzen im Onlinehandel führt, wenn Händler ihren Kunden die Rücksendung einfach und unkompliziert ermöglichen. Der Großteil der Befragten ist generell der Meinung, dass Onlinehändler mehr in die Warenpräsentation investieren müssen, statt Warenrückgabe und Umtausch zu erschweren.

„Wenn Händler den eigenen Kunden die Rücksendung möglichst einfach machen, kann dies zu einer langfristigen Kundenbindung beitragen“, ist Studienleiter Michael Wittmann, Consultant bei ibi research an der Universität Regensburg, überzeugt. „Dennoch sollte man alles daran setzen, schon im Vorfeld durch geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise eine aussagekräftige Produktbeschreibung, die Zahl unnötiger Retouren zu senken.“

In der Studie wurde neben klassischen E-Commerce-Themen wie E-Payment und Retourenmanagement weiterführend auch die Auswirkung der Digitalisierung auf die Gesellschaft untersucht. Vor allem die Nutzung Sozialer Medien im Arbeitsalltag, der Datenschutz und der Umgang mit digitalen Inhalten standen hier im Fokus. Die Studienergebnisse stehen zur Internet World Messe, die heute auf dem Münchener Messegelände ihre Tore öffnet, zur Verfügung. Ein ausführliches Studiendokument mit allen Ergebnissen der Befragung hält auch die Website der Internet World Messe bereit: www.internetworld-messe.de.

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