Suche

Anzeige

Cloud-Zukunft liefert Diskussionsstoff für die Musikbranche

Wenn es darum geht, wie Menschen künftig Musik konsumieren sollen, sind sich Brancheninsider einig: Songs sollen nicht mehr auf den MP3-Player oder das Handy kopiert werden, sondern aus dem Netz gestreamt und damit auf unterschiedlichen Endgeräten genutzt werden können. Was für Konsumenten viele neue Möglichkeiten bietet, stellt jedoch erneut große Herausforderungen an die Musikindustrie.

Anzeige

Zwar soll die neue Technik die Lust der Kunden auf Musik neu entfachen, doch ergeben sich in Bezug auf Copyright und Lizenzen neue Probleme. Dennoch soll mit der Musik aus der Cloud das Konzept des tatsächlichen, persönlichen Besitzes von Musik überholt sein, wie die New York Times berichtet. Eine neue Generation von Konsumenten sei eher bereit, eine Gebühr für unbeschränkten Zugang zu einer virtuellen Jukebox zu bezahlen, als einzelne Songs zu kaufen.

Für die Musikindustrie stellt das alte Modell des Einzelverkaufs von Musik jedoch die weitaus profitablere Variante dar, weshalb diese auch an Wegen arbeiten soll, das Konzept aufrechtzuerhalten. Michael Robertson, Online-Musik-Unternehmer, glaubt allerdings nicht, dass solche Vereinbarungen möglich sein werden. Sein ehemaliges Unternehmen mp3.com habe bereits im Jahr 2000 ermöglicht, Musik zu streamen, solange man belegen konnte, die Songs auch tatsächlich zu besitzen.

Als Betreiber der Seite www.mp3tunes.com biete Robertson Konsumenten mittlerweile die Möglichkeit, Musik hochzuladen und diese danach auf unterschiedlichen Endgeräte wie Mobiltelefonen, Internet-Radios oder Spielkonsolen wiederzugeben. Auch in diesem Fall gibt es offene Fragen bezüglich des Copyrights der Musik, die gerade vor Gericht geklärt werden. Letztlich müssten sich die Musiklabels jedoch auf den Umstieg auf Cloud-Service vorbereiten und hätten bereits angekündigt, angemessene Angebotspakete zu schnüren. „Wir halten definitiv Ausschau nach der nächsten Innovationswelle um die Qualität des Musikkonsums für die Kunden zu verbessern”, so ein Brancheninsider. pte

www.mp3tunes.com

Anzeige

Marketing IT

Payback wird 20 und will mit der App noch mehr Branchen erobern

Rabattprogramme nutzen die menschliche Neigung zur Schnäppchenjagd mit großem Erfolg aus - Kundendaten gegen Preisnachlass. Das erfolgreichste deutsche Loyalty-Programm ist Payback mit seinen 31 Millionen Kunden. Die Payback-App zählt neben Amazon und Ebay zu den beliebtesten Shopping-Apps. mehr…


 

Newsticker

Wie Marken von Social Commerce profitieren können

Social-Media-Plattformen experimentieren immer mehr mit neuen Vertriebsmöglichkeiten. Viele Maßnahmen sprechen dabei für einen…

“Electric only” – Mercedes verabschiedet den Verbrennungsmotor

Mit dem Verbrennungsmotor verdient der Autokonzern Daimler zurzeit mit Abstand am meisten Geld.…

Nach Streit um Ausrichtung: Dr. Oetker wird aufgesplittet

Seit Jahren gibt es Gerüchte um eine Aufsplittung, Streitereien unter den Erben von…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige