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Christoph Werner wird dm-Chef

Wechsel bei dm: Erich Harsch (li.) geht, Christoph Werner bleibt und steigt auf. © dm

Die Nachfolge von Erich Harsch, Noch-Chef von Deutschlands größter Drogeriemarktkette, ist geklärt: Christoph Werner, der Sohn des Gründers Götz Werner, übernimmt die Unternehmensleitung.

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Weniger als 24 Stunden nachdem bekannt wurde, dass dm seinen Geschäftsführer verliert, ist ein Nachfolger gefunden: Christoph Werner, der Sohn des Unternehmensgründers Götz Werner, übernimmt die Leitung vom deutschen Marktführer im Drogeriebereich. Das teilte das Karlsruher Unternehmen am Donnerstag mit.

“Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt, Karlsruhe, wird auf eigenen Wunsch dm-drogerie markt verlassen”, so das Unternehmen. Und weiter: “Die 9-köpfige Geschäftsführung von dm hat eine Struktur, die eine reibungslose Fortführung aller Aufgaben sicherstellt.” Christoph Werner ist bereits seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung, wo der 46-Jährige bisher die Bereiche Marketing und Beschaffung verantwortet.

Hornbach-Chef zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück

Am Tag zuvor hatte die Baumarktkette Hornbach erklärt, dass Erich Harsch, seit 2008 dm-Geschäftsführer, zum 1. Januar 2020 neuer Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG wird. Der 57-jährige Österreicher löst dort Steffen Hornbach (61) ab, der sich aus gesundheitlichen Gründen Ende dieses Jahres zurückzieht. Seinen Abgang hatte er bereits Mitte August angekündigt.

Harsch kennt den pfälzischen Baumarktkonzern sehr gut, schließlich ist er langjähriges Mitglied im Aufsichtsrats des Unternehmens. Aufsichtsratschef Albrecht Hornbach, Bruder von Steffen Hornbach, nannte Harsch “die ideale Besetzung”.

dm ist Europas größte Drogeriemarktkette

dm ist mit 3500 Filialen und mehr als 59.000 Mitarbeitern der größte Drogeriekonzern Europas. Der Umsatz des Unternehmens, das 1973 von Götz Werner in Karlsruhe gegründet wurde, lag im Geschäftsjahr 2017/2018 (30. September) bei 10,7 Milliarden Euro.

Die Hornbach Baumarkt AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/19 mit gut 20.000 Beschäftigten einen Umsatz von 4,1 Millarden Euro. Das 1877 gegründete Unternehmen betreibt derzeit rund 160 Bau- und Gartenmärkte, davon 97 in Deutschland.

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