Suche

Anzeige

Beim Einkauf von Marketingleistungen gibt es Sparpotentiale

Weniger als 40 Prozent der Unternehmen nutzen heute das Repertoire strategischer Beschaffungsinstrumente. Dazu gehört das Beschaffungscontrolling, das Warengruppenmanagement und die Gesamtkostenanalyse. In einer Studie beleuchtet der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) gemeinsam mit Deloitte und der Universität der Bundeswehr München Kostensenkungspotenziale durch Professionalisierung nicht-traditioneller Einkaufsbereiche wie zum Beispiel auch das Marketing.

Anzeige

Ihr Fazit: Unternehmen, die ihr gesamtes Beschaffungsvolumen zentralisieren, können Kosten in einer Größenordnung einsparen, die in ihrer Erfolgswirkung einer 8- bis 14-prozentigen Umsatzsteigerung entspricht. Bisher sei der Einkauf häufig nicht für das gesamte Beschaffungsportfolio eines Unternehmens verantwortlich. Es existierten noch immer so genannte “nicht-traditionelle” Beschaffungsfelder, etwa der Einkauf von Marketing- oder Reisedienstleistungen. Diese würden häufig direkt durch die einzelnen Fachabteilungen und nicht durch die Einkaufsabteilung bezogen.

Die sieben in der Studie identifizierten so genannten nicht-traditionellen Beschaffungsfelder – Marketingleistungen, Patente und Rechte, Finanzdienstleistungen, Personal, Beratungsleistungen, F&E-Dienstleistungen (Forschung und Entwicklung) sowie Travel Management – machten bis zu 28 Prozent des gesamten Beschaffungsvolumens eines “typischen” Industrieunternehmens aus. In rund drei Viertel der Unternehmen sei die Einkaufsabteilung nicht für diese Warengruppen verantwortlich. Zwei Drittel der Befragten erwarteten durch die Professionalisierung des Einkaufs Einsparpotenziale, ein Viertel davon in der Größenordnung von teilweise mehr als zehn Prozent.

www.bme.de

Anzeige

Strategie

Fernglas

Wirtschaft post Corona: Ansätze für die Zeit nach der Krise

Schneller, höher, weiter – nach diesem oft nicht hinterfragten Modus läuft die Wirtschaft. Die Corona-Krise ist schmerzhaft. Sie könnte aber auch erstmals seit langem den Raum für neue Ansätze öffnen. Realistische Alternative für die Wirtschaft post Corona oder verantwortungslose Krisenromantik? mehr…


 

Newsticker

Deutschlands letzte Kaufhauskette erfindet sich neu

Kaufhof und Karstadt war gestern: Unter dem neuen Namen Galeria will der Handelsriese…

Opel sucht seinen Platz im neuen Stellantis-Konzern

Der Autobauer Opel kommt nicht zur Ruhe. Der neue Mutterkonzern Stellantis will die…

Ins Unternehmen hineinhorchen

Neue Arbeitszeitmodelle, Änderung in der Organisation, Arbeiten unter verschärften Hygienebedingungen: Dies sind allesamt…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige