Suche

Anzeige

Bei IT-Sicherheit besteht für KMU Handlungsbedarf

In der fünften Auflage der vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) durchgeführten NEG-Studie zum Thema „Computerspionage" zeigt sich dringender Nachholbedarf zu funktionalen IT-Sicherheitspaketen. Bislang verfüge nur jedes zehnte der befragten 2 700 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) über ein vollständiges Präventionspaket, knapp zwei Drittel der befragten KMUs hätten bislang überhaupt keine Maßnahmen umgesetzt.

Anzeige

Dabei nutze der Mittelstand das Internet immer vielfältiger, zunehmend auch zum Austausch von zum Teil sensiblen
Daten mit Geschäftspartnern. Dass sich die Unternehmen ohne entsprechenden Schutz wie Verschlüsselungen angreifbar machen, sei dabei jedoch nur 56 Prozent bewusst. 44 Prozent der Befragten würden sich überhaupt nicht mit dem Thema „IT-Sicherheit” beschäftigen und ein weiteres Viertel habe sich zwar mit dem Thema auseinandergesetzt, bislang jedoch noch keine Maßnahmen ergriffen. Ein Drittel der KMU und Handwerksbetriebe setzten spezifische Sicherheitsmaßnahmen um.

Insgesamt gehörten knapp 45 Prozent der Unternehmen dem Dienstleistungssektor, 18 Prozent dem Handwerk, zwölf Prozent der Industrie und 15 Prozent dem Handel an. Die Stichprobe bestehe zu mehr als drei Vierteln aus Unternehmen, bei denen weniger als 50 MitarbeiterInnen arbeiteten. Mehr als 90 Prozent beschäftigten unter 250 Mitarbeiter. Die mittels der NEG-Umfrage 2010 generierte Stichprobe biete somit ein aussagekräftiges Abbild der deutschen KMU-Landschaft und ermögliche die Durchführung fundierter Analysen.

Das Internet werde weiterhin vornehmlich als Kommunikationskanal genutzt – sowohl in Form von
E-Mail-Verkehr als auch zum Datenaustausch mit Externen. Die damit einhergehenden Sicherheitsprobleme, die zum Beispiel der Austausch sensibler Kundendaten mit Geschäftspartnern via Internet mit sich bringt und den Folgen eines möglichen Datenverlustes, wie Imageschädigungen oder Kompensationszahlungen, fänden auch bei KMU zunehmend Beachtung. So spiele Computerspionage bei mehr als der Hälfte aller befragten Unternehmen bereits heute eine Rolle. Insgesamt verfüge jedoch lediglich jedes zehnte Unternehmen über ein vollständiges Präventionspaket. Nahezu ein Viertel habe bislang nur vereinzelte Maßnahmen umgesetzt.

Die Management Summary der Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk – Ihre Erfahrungen und Wünsche 2010″ ist auf der Website des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr und des ECC Handel abrufbar:

www.ec-net.de,
www.ecc-handel.de

Anzeige

Kommunikation

Bruno Kollhorst

TK-Marketer Kollhorst: “Wir haben keine Kernzielgruppe”

Die Techniker Krankenkasse (TK) lässt ihre Azubis auf Snapchat agieren, entwickelt Alexa Skills und setzt auf E-Sports-Sponsoring. Im Interview spricht Bruno Kollhorst, Leiter Werbung und HR-Marketing, über innovatives Marketing im digitalen Wandel. mehr…



Newsticker

Die Zukunft des Internets wird in Emoji geschrieben

Man kann sie lieben oder hassen: Doch, wer online geht, muss „Emoji“ sprechen.…

Jennifer Morgan, die erste Chefin eines Dax-Konzerns

Als erster Dax-Konzern beruft SAP eine Frau an die Spitze seines Vorstands –…

Lime-Chef fordert neue Infrastruktur für E-Scooter

Seit Juni dürfen E-Scooter in Deutschland fahren – und sind weiter umstritten. Für…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige