Suche

Anzeige

Auch im Land der Berge fehlt es an Werbepower

Nicht nur der Werbemarkt in Deutschland schwächelt. Auch die Schweizer verzeichnen in allen Mediengruppen Einbußen.

Anzeige

Die Werbeausgaben in der Schweiz lassen im ersten Quartal 2002 keine Hoffnung auf ein Ende der Flaute im Werbegeschäft aufkommen. Der Bruttowerbeaufwand der kommerziellen Werbung liegt um 5,2 Prozent hinter den Ausgaben im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Werbetreibende Unternehmen haben somit in diesem Jahr um 47,8 Mio. Franken (32,5 Mio. Euro) weniger als im Vorjahr in ihren Marktauftritt investiert.

Das geht aus der aktuellen Erhebung des MediaFocus hervor. Demnach war zu Beginn des Jahres eine leichte Entspannung zu bemerken (0,6 Prozent Zuwachs im Januar), die jedoch im Februar und März durch einen Rückgang der Werbeausgaben um mehr als sieben Prozent ein schnelles Ende fand.

Hauptverlierer des ersten Quartals sind Werbebanner im Internet mit einem Minus von 32,3 Prozent (1,3 Mio. Franken/ 0,88 Mio. Euro) sowie Kino-Werbung mit einem Minus von 23,7 Prozent (2,3 Mio. Franken/ 1,6 Mio. Euro). Nur die Publikumszeitschriften (plus 1,3 Prozent) und das Plakat (plus 0,8 Prozent) konnten einen Zuwachs verzeichnen. Allerdings zeigt der Trend bei beiden nach unten.

Die Publikumszeitschriften konnten vor allem in den ersten beiden Monaten Zuwächse bei den Werbeeinnahmen verzeichnen, im März kam jedoch mit einem Minus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein erneuter Einbruch. Das Plakat stützt seine spärlichen Zuwächse auf den Januar, ab Februar ging es wieder abwärts.

Im März sind alle Mediengruppen im Vergleich zum Vorjahr im Minus. Im Bereich der Printmedien verlieren die Tageszeitungen im März 9,6 Prozent (minus 6,9 Prozent im Quartal oder 27,5 Mio. Franken/ 18,7 Mio. Euro) und die Fachzeitschriften 10,9 Prozent (minus 13,5 Prozent im Quartal oder 7,4 Mio. Franken/ 5,04 Mio. Euro). Das Fernsehen büsst insgesamt 6,7 Prozent (11 Mio. Franken/ 7,48 Mio. Euro), Teletext 4,3 Prozent (0,3 Mio. Franken) und das Radio 2,6 Prozent (0,77 Mio. Franken) an Werbeeinnahmen ein. (pte.at)

http://www.mediafocus.ch

Anzeige

Digital

Drum & Talk

“Drum & Talk”, Folge 4 mit: Thomas Schönen von Philips

In der vierten Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" ist Thomas Schönen zu Gast. Der langjährige Philips- und ehemalige Beiersdorf-Manager gibt Einblicke, was ihn persönlich antreibt, und teilt Learnings aus seiner bisherigen Karriere im Marketing. mehr…



Newsticker

Es ist Black Friday – und was macht Patagonia?

Ungewöhnliche Aktionen wie die "Don’t Buy This Jacket"-Kampagne im Jahr 2011 und konsumkritische…

Von Aldi bis Lidl: Die Discounter drängen in die Innenstädte

Lange Zeit waren die Innenstädte für Aldi und Lidl tabu. Denn die Mieten…

Agentur-Pitches: Öfter mal was Neues?

Ein Agenturwechsel will gut überlegt sein. Denn die Suche nach einem besseren Partner…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige